Impressionen Dubai 2019

Als Reiseziel für unsere Ferien Anfang September haben wir Dubai gewählt. Da wir vor allem erholsame Ferien machen wollten, statt einem eher stressigen Städtetrip, haben wir das Sofitel The Palm Resort & Spa ausgesucht. Mit einer sehr schönen Hotelanlage, tollen Pools und zahlreichen super leckeren Restaurants, war das Sofitel für uns das perfekte Hotel. Wer jeden Tag ins Zentrum möchte, dem würde ich kein Hotel auf der Palme empfehlen. Wir haben alle Wege mit dem Taxi zurück gelegt.

Natürlich haben wir uns trotz entspannten Ferien ein paar Highlights von Dubai nicht entgehen lassen. So sind wir am zweiten Tag zur Dubai Mall gefahren, waren auf dem Burj Khalifa und haben nach einem guten Nachtessen bei Serafina die Fontänen-Show angeschaut.

An einem anderen Tag haben wir uns am späten Nachmittag ins Taxi gesetzt und sind zur Marina Mall gefahren, wo wir dann zum Sonnenuntergang an den Jumeirah Beach gelaufen sind.

Gegen Ende unserer Ferien haben wir noch einen Ausflug mit Arabian Adventures gebucht. Wir wurden von unserem Fahrer direkt beim Hotel abgeholt. Mit vier anderen ging es dann in die Wüste an der Grenze zum Oman. Wir sahen Oryx und Gazellen, konnten tolle Fotos beim Sonnenuntergang machen und genossen ein super Dinner in der Wüste. Ich möchte hier unbedingt erwähnen, dass auch das Essen beim Ausflug super war!

Aber jetzt endlich zu den Impressionen aus einer Woche Dubai:

Ach ja, da war noch was wegen der Temperatur. Wir hatten öfters über 40 Grad. Das war für uns kein Problem. Am besten nach dem Frühstück direkt an den Pool, am Nachmittag mal drinnen eine Pause machen und zum Sonnenuntergang wieder in den Pool. Für lange in der Stadt herum laufen, sind 40 Grad natürlich nicht sehr geeignet. Und trotzdem unbedingt einen Pullover oder ähnliches mitnehmen, denn die Klimaanlagen sind teilweise sehr kalt eingestellt. Es gab einige, die sich erkältet haben.

YL-CSJ 17.08.19

Samstag Vormittag ist meine Lieblingszeit am Flughafen Zürich. Dieses mal sorgte Air Baltic für eines der grössten Highlights. Die Airline aus Lettland schickte ihren Airbus A220-300 YL-CSJ, welcher die Speziallackierung „Estonian Flag“ trägt.

Die geschätzte Ankunftszeit war mit 9:05 Uhr angegeben. Nun war die Frage: Wird der bunte Vogel noch auf Piste 34 landen oder schon auf 14 landen? Ich habe mich entschlossen auf Piste 14 zu setzen und tatsächlich wurden die Pisten pünktlich gewechselt. Der Airbus A220-300 von Air Baltic war die erste Maschine, welche auf Piste 14 gelandet ist.

Air Baltic hat nur einen sehr kurzen Aufenthalt am Flughafen Zürich. Geplante Landung wäre 9:10 Uhr, so wie Start um 9:50 Uhr. Ich habe noch die Landung vom Sichuan A330 abgewartet und mich dann auf den Weg zum Heligrill gemacht. Von dort aus habe ich den CS300, wie ihn viele Spotter noch nennen, beim Start erwischt.

Wer regelmässige Uploads sehen möchte, sollte mir auf Instagram folgen: oliverlesiecki.

Stockholm 2019 – Reisebericht

Montag

Endlich war es so weit. Mit meinen Eltern und meinem Bruder flog ich für 5 Tage nach Stockholm. Während alle anderen auf dem Weg zur Arbeit waren, ging es für uns mit dem Zug an den Flughafen Zürich. Nach dem wir unser Gepäck abgegeben haben, genossen wir unser Frühstück im Air Restaurant. Kaffee und Gipfeli mit Blick auf das Vorfeld.

Am Gate 41 wartete der Swiss Airbus A320 HB-IJP auf uns. Das Boarding begann pünktlich, aber der Abflug verzögerte sich wegen dem grossen Verkehrsaufkommen am und um den Flughafen Zürich. Unser Flug LX1250 startete über Piste 28. Die freundliche Crew der Swiss begann mit dem Boardservice. Zu einem Getränk nach Wahl, gab es noch einen kleinen warmen Snack. Nach dem es die ersten 40 Minuten ab und zu gerüttelt hat, wurde der Flug immer ruhiger. Leider waren die Fenster dieses A320 sehr verkratzt und es war schwierig gute Fotos zu machen.

In Stockholm Arlanda wird Swiss am Terminal 5 abgefertigt. Vom Flughafen gibt es den teuren „Arlanda Express“. Dieser Zug fährt in 20 Minuten vom Flughafen in die Stadt. Für Erwachsene kostet ein Weg 295 SEK, was umgerechnet fast 30 Franken sind. Wer die S-Bahn nimmt, bezahlt eine Flughafengebühr und kommt trotzdem fast auf den selben Preis. Der Trick um diese teuren Tickets zu umgehen ist folgender: Kauft eine normale Wochenkarte. Diese braucht ihr sowieso in der Stadt. Mit dem Bus 583 könnt ihr nach Märsta Station fahren und dort auf die S-Bahn in die Stadt umsteigen. Für uns ging es von Stockholm Central noch eine Station mit der „Tunnelbana“ bis zu unserem Hotel für die nächsten Tage. Unsere Unterkunft war das Clarion Hotel Amaranten.

Nach dem Bezug unserer Hotelzimmer, haben wir uns zu Fuss auf den Weg gemacht. Wir liefen in Richtung der berühmten Altstadt Gamla Stan. Zum Nachtessen waren wir im Gamlastan Hof, welcher einen sehr kleinen aber schönen Keller hat. Ich hatte richtig feinen gegrillten Lachs mit Spargel und Kartoffelbrei. Danach zogen wir weiter durch die Gassen der Altstadt. Nach einem langen Tag ging es mit der Tunnelbana wieder zurück zum Hotel.

Dienstag

Im Hotel gibt es nur Zimmer mit Frühstück. Das Frühstücksbuffet bot eine grosse Auswahl. Neben normalen Pancakes wurden auch laktosefreie Pancakes angeboten. Bei der Milch für Müesli gab es auch Sojamilch.

Nach dem gemütlichen Frühstück ging es für uns mit der Tunnelbana und anschliessend mit der Strassenbahn (Auf schwedisch: Spårväg) auf die Insel Djurgården. Die Insel heisst eigentlich Valdemarsön, wird aber fast überall nur Djurgården genannt, was übersetzt Tiergarten heisst. Auf der 279 Hektar grossen Insel sind grosse Grünflächen, so wie auch zahlreiche Museen.

Leider konnten wir an diesem Tag nicht lange auf der Insel bleiben, denn es begann immer stärker zu regnen. Wir mussten unseren Plan ändern und fuhren wieder in die Innenstadt. Im Kaufhaus Åhléns haben wir bei Sally Voltaire & Systrar gegessen. Dort gab es verschiedene Salate – von Salattellern mit Shrimps bis zu veganen.

Nach dem wir durch die zahlreichen Einkaufspassagen und Kaufhäuser geschlendert sind, haben wir uns auf den Weg zur Strasse Fjällgatan gemacht. Von dort hat man eine schöne Aussicht auf Djurgården, Gamla Stan und bis zum Rathaus. Da der Wind sehr kalt war, genossen wir einen warmen Kaffee mit Zimtschnecke im Fjällgatans Kaffestuga.

Das Wetter wurde besser und wir machten uns mit einem Abstecher über den ebenfalls bekannten Aussichtspunkt Monteluisvägen wieder auf den Weg in die Altstadt Gamla Stan. Die ersten Souvenirs wurden gekauft. In der Altstadt befinden sich unzählige Souvenirshops und Restaurants.

Zum Nachtessen waren wir im Keller des Café Sten Sture. Hier gab es für mich die berühmten Fleischbällchen. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Abendspaziergang durch die Gassen der Altstadt. Diese hat man abends unter der Woche fast für sich allein. Beendet haben wir den Tag mit einem Rundgang um das Gebiet rund um das Stockholmer Schloss.

Mittwoch

Das Wetter sollte heute etwas besser sein. Deshalb war unser Hauptziel das Freilichtmuseum Skansen, welches sich auf Djurgården befindet. In dem Freilichtmuseum gibt es sehr viel zu sehen. Hier ein paar Zeilen aus Wikipedia, welche das Museum gut beschreiben:

„Ungefähr 150 Gebäude aus allen Landesteilen und aus unterschiedlichen sozialen Umgebungen wurden in das Museum überführt: von Bauernhöfen aus unterschiedlichen Regionen über ein Handwerksviertel und Bürgerhäuser, der Seglora-Kirche und der Schule von Väla, Hütten der Landarbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm. Die Gebäude sind in die für die jeweilige Region typische Flora eingebettet.

Von Anfang an wollte Hazelius auch die Tierwelt Skandinaviens zeigen. Der Lagerplatz der Samen wurde mit einem Rentiergehege versehen, und nach und nach entstand ein Tierpark, der heute ungefähr 300 Tiere vorwiegend aus der nordischen Fauna umfasst.“

Im Museum gibt es viel zu sehen. Es lohnt sich für jung und alt. Eine schöne Geschichte spielte sich ab, als es plötzlich wieder begann zu regnen. Viele Besucher drängten sich in einen etwas grösseren Souvenirshop um Schutz vor dem Regen zu suchen. Im Park sind angestellte Strassenmusiker unterwegs, welche schwedische Volkslieder singen. Diese Musiker kamen ebenfalls in den Souvenirshop und haben während dem Regenschauer für gute Stimmung gesorgt.

Wir haben fast den ganzen Tag im Skansen verbracht. Danach sind wir dieses mal mit dem Schiff in Richtung Altstadt zurückgekehrt.

Donnerstag

Am Donnerstag ging es mit dem Schiff raus in Richtung des Schärengartens. Der Schärengarten besteht aus ungefähr 30’000 Inseln und zieht sich vom Stadtzentrum bis in die Ostsee. Wir sind mit einem alten Dampfer nach Vaxholm gefahren. Die Fahrzeit betrug ungefähr eine Stunde.

Auf der Insel sind wir durch die kleine Ortschaft spaziert und haben im Café Hembygdsgarden gegessen.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem selben Dampfer wieder zurück. Zum Nachtessen waren wir im House of Burgers in der Altstadt. Neben normalen und einem vegetarischen Burger, gibt es zum Beispiel auch Fish and Chips.

Freitag

Am Freitag Morgen durften wir zum letzten mal das Frühstück im Hotel geniessen. Nach der Zimmerabgabe liessen wir unsere Koffer im Hotel, um sie später wieder abzuholen. Mit der U-Bahn und Strassenbahn fuhren wir auf die Insel Djurgården, wo wir unseren Spaziergang vom Dienstag fortgesetzt haben. Am Dienstag mussten wir unseren Plan ändern, weil der Regen immer stärker wurde. Wir sind durch die Gärten des Schloss Rosendal gelaufen und haben uns die vielen blühenden Blumen angeschaut. Wir haben via Nordküste das Freilichtmuseum Skansen umrundet und sind dann im Süden der Insel auf die Fähre.

Leider wurde das Wetter immer schlechter und wir haben zum letzten mal in Gamla Stan gegessen. Dieses Mal im Grillska Huset. Ich hatte ein sehr feiner gegrillter Toast mit Mozzarella, getrockneten Tomaten, Spinat und eingelegten Zwiebeln.

Danach war es Zeit zum Hotel zurückzukehren und unsere Koffer abzuholen. Mit der S-Bahn und dem Bus ging es zu Arlanda’s Terminal 5. Die Sicherheitskontrolle war sehr schnell durchlaufen und bevor es wieder zurück nach Hause ging, gab es noch einen letzten schwedischen Kaffee.

Um 19:10 begann das Boarding für unseren Swiss Flug LX1255 nach Zürich. Der Rückflug wurde mit dem Airbus A321 HB-IOC durchgeführt.

Zum Schluss noch etwas für Aviation-Fans. Als wir zur Startbahn gerollt sind, sind wir am bekannten Jumbo Stay Hostel vorbei gerollt. Die ausrangierte Boeing 747 wurde zu einem Hostel umgebaut.

Mein Schlusswort

Stockholm und die ganze Umgebung hat mir sehr gefallen. Die ganze Stadt, inklusive Tunnelbana (U-Bahn) ist sehr sauber. Es hat kaum komische Gestalten und Bettler unterwegs und man fühlt sich direkt wohl. Schweden ist der Schweiz ziemlich voraus was das bargeldlose Bezahlen angeht. Selbst an öffentlichen Toiletten kann kontaktlos mit Kreditkarte bezahlt werden. Wir hatten nicht ein Mal schwedisches Geld in der Hand! Wir haben für alles die Kreditkarte von Revolut verwendet.

Revolut biet dir eine grundsätzlich kostenlose Prepaid-Kreditkarte, auf der du mehrere Währungen gleichzeitig haben kannst. Geldwechseln kostet keine Gebühren. Alles kann einfach per App verwaltet werden. Das einzige was kostet, ist der Versand der Kreditkarte. Wenn du dich über diesen Link anmeldest, erhälst du die Karte kostenlos!

Wir sind nicht gerade die grössten Museumsgänger. Aber Stockholm würde eine Vielzahl an verschiedenen Museen anbieten. Dazu könnt ihr sehr viele Informationen im Internet finden.

Einen kleinen Eindruck über Stockholm könnt ihr euch mit diesem Video vom WDR verschaffen.

Stockholm ist das ideale Reiseziel für nur ein paar Tage oder doch auch bis zu zwei Wochen. Die Region bietet so viele Ausflugsmöglichkeiten.

Hejdå Sverige!


		

OLIA: Neues Hauptgebäude

Es ist vollbracht! Das Hauptgebäude am Oliver Lesiecki International Airport wurde komplett saniert. Die Arbeiten wurden heute am Sonntag abgeschlossen. Zur Feier des Tages hat uns Airbus ihre neusten Maschinen geschickt. Einen Airbus A350-900 und ein Airbus A321neo.

Alle Besucher, welche heute eine Flughafenrundfahrt gebucht haben, hatten die Chance ein Blick in diese neuen Flugzeuge zu werfen.

Das neue Hauptgebäude am Oliver Lesiecki International Airport bietet den absoluten Komfort für alle. Eine neue riesige Lounge, unzählige Shops, viele Restaurants, Bars und Cafés!

Du würdest den Airbus A350 oder A321neo auch mal gerne an deinem Airport empfangen? Hol dir dein nächstes Modell im BuchAir Shop!

Zu Buchairshop.ch

In Kooperation mit BuchAIR Center & Shop KIG

Von LHR bis LCY

Am Freitag, dem 10. Mai 2019 war es endlich so weit. Das schon etwas länger geplante Wochenende in London stand vor der Türe. Hinflug Freitag Abend und Rückflug Montag Abend. Mit an Board war dieses mal mein Bruder. Unser Airbus A321 von British Airways wurde pünktlich um 22:05 Uhr vom Gate zurückgestossen. Los geht’s!

Hinflug
Route: BSL – LHR
Airline: British Airways
Flugnummer: BA0749
Flugzeug: Airbus A321

Nach einem gemütlichen Abendflug sind wir pünktlich am grössten Flughafen Europas gelandet – London Heathrow! Unser Hotel für die nächsten Tage war das Renaissance London Heathrow Hotel.

Beim Renaissance London Heathrow Hotel gibt es die Möglichkeit „Superior Runway View“ Zimmer zu buchen. Der schöne Blick direkt auf die nördliche Piste zeigte sich am nächsten Morgen zum ersten mal. Die Sonne liess noch auf sich warten, zu Beginn war es sogar ein wenig neblig. Den ersten Tag von unserem London-Weekend haben wir komplett für den Flughafen eingeplant.

An diesem Tag wurde morgens auf der südlichen Piste 27L gelandet und erst ab dem Nachmittag auf 27R, welche sich direkt vor dem Hotel befindet. Ausnahme der Regel ist die Stunde zwischen 6 und 7 Uhr, da wird auf beiden Pisten gelandet.

Wir haben uns Kaffee und Croissants geholt und mit wunderbarem Ausblick im Zimmer gefrühstückt. Danach haben wir uns auf den Weg zur Myrtle Avenue gemacht. Die Myrtle Avenue ist vom Hotel aus direkt mit zwei gratis Buslinien zu erreichen (285 und 423).

Wir haben uns ein paar Stunden rund um die Myrtle Avenue aufgehalten. Dazwischen haben wir eine kleine Mittagspause gemacht und uns bei der Tankstelle etwas zum Essen geholt.

Wenn euch die Fotos mit den Dächern gefallen und eure nächste Reise nach London vor der Türe steht, dann empfehle ich euch meine kleine Spotterguide „Die Dächer der Myrtle Avenue“.

Als um 15 Uhr die Pistenbenutzung gewechselt wurde, haben wir uns auf den Weg zum Hotel gemacht. Welche Piste wann benutzt wird, könnt ihr dem Runway Alternation Programme entnehmen.

Gibt es komfortableres Planespotten als aus einem Hotelzimmer mit gemütlichem Sessel oder sogar aus dem Bett, so wie kühle Getränke direkt aus dem Kühlschrank?

Die Bewölkung hat am Nachmittag zugenommen und das Licht wurde immer schlechter, beziehungsweise einfach weniger. Das Hotelzimmer ist perfekt um mal dynamische Mitzieher zu versuchen.

Danach ging es nochmals raus. Wir entschieden uns mit dem Bus zu „Heathrow Central“ zu fahren und zum Terminal 2 zu laufen. Im Abflugbereich befindet sich das Restaurant The Flying Chariot. Das kleine Restaurant bietet eine ziemlich breite Auswahl an Speisen. Pizza, Burger, Salate, Pasta, Curry… Als wir vom Nachtessen zurückgekehrt sind habe ich gleich noch Air China’s schönen Airbus A350-900 aus dem Zimmer erwischt.

Der Tag neigte sich dem Ende. In den bequemen Betten des Renaissance lässt es sich nach so einem erlebnisreichen Tag gut schlafen.

Für den Sonntag haben wir geplant in die Stadt zu fahren. Aber zuerst gab es wieder Frühstück im Zimmer. Dabei wurde trotzdem die eine oder andere interessante Maschine fotografiert.

Aber jetzt ab in die Stadt! London ist meiner Meinung nach eine Erlebnisstadt. Es gibt so viel zu sehen! Wir sind bis zur Station Green Park gefahren und haben ab dort die Stadt zu Fuss erkundet. In diesem Teil des Berichts möchte ich gar nicht zu viel schreiben, da lasse ich lieber die Bilder für sich sprechen. Mein Tipp für eure nächste Reise nach London: Schaut im Sky Garden vorbei! Der tropische Garten mit Bar befindet sich im 35. Stockwerk des Hochhauses 20, Fenchurch Street und bietet einen wunderbaren Ausblick über die Stadt.

Mit vielen Eindrücken im Gepäck, so wie vielen zurückgelegten Kilometern, sind wir abends wieder im Hotel eingetroffen. Und siehe da, Air China stellte uns ihren Airbus A350 mit Sonderbemalung vor die Nase.

Der Montag war unser letzter Tag in London. Wir haben uns sehr lange offen gelassen ob wir nochmals Spotten rund um Heathrow oder doch nochmals in die Stadt fahren.

Die Frage war schnell beantwortet, da den ganzen Tag das Easterly Konzept aktiv sein sollte. Das bedeutet, dass beim Terminal 5 der interessanteste Spot wäre, aber wir wollten nicht den ganzen Tag dort bleiben. Schon im Vorfeld hatte ich die Idee mal in Richtung London City Airport zu fahren. Wir haben uns informiert und uns auf den Weg gemacht.

Wir sind bis zur DLR Station „Royal Albert“ gefahren. Von dort erreicht man in wenigen Minuten die Promenade mit Blick auf den London City Airport. In der Spotterguide von LCY sind das die Spots 5 und 6. Das Licht war zu dieser Zeit nicht optimal, aber heute ging es für uns mehr darum diesen kleinen Flughafen einfach mal zu sehen.

Zum Abschluss fuhren wir nochmals in das Zentrum von London. Bevor es dann am Nachmittag wieder auf den Weg zum Hotel ging. Ausgecheckt haben wir schon, aber wir mussten noch unsere Koffer abholen. Als wir im Terminal 5 unsere Koffer abgegeben haben, nutzten wir nochmals die letzten Minuten um ein paar landende Flugzeuge zu fotografieren.

Good bye London!

Rückflug
Route: LHR – BSL
Airline: British Airways
Flugnummer: BA0756
Flugzeug: Airbus A319

Nützliche Links

Noch mehr Fotos? Dann folge mir auf Instagram!

Hotel mit der besten Aussicht: Renaissance London Heathrow Hotel

Gratis rund um den Flughafen kommen: Heathrow Free Travel Zone

Regelmässige Updates zur Pistenbenutzung: Heathrow Noise auf Twitter

Planespotter und das Licht

Planespotter und Zeit, das dürfte logisch sein. Wenn das Flugzeug, welches du unbedingt sehen möchtest zum Beispiel um 15 Uhr ankommt, dann musst du um diese Zeit irgendwo im Anflug Bereich sein. Je nach Airport wird es dann höchstens noch kompliziert auf welcher Piste die Maschine landen wird.

Aber die Zeit ist nicht alles. Denn genau so wichtig ist das Licht! Zumindest wenn du ein tolles Foto machen möchtest, an dem du nachher noch lange Freude hast.

Nehmen wir als Beispiel einen Start auf Zürich’s Piste 16, dann hast du am Morgen besseres Licht von der Zuschauerterasse. Wenn der Start aber am Nachmittag ist, dann gehst du besser zum Heligrill, weil du von dortdie bessere Beleuchtung hast.

Heute Morgen war ich am Belvedere. Das ist der beliebteste Spot am Euroairport in Basel. Der Platz liegt in Frankreich. Morgens herrscht eher Gegenlicht, aber gegenüber gibt es keinen guten Platz zum fotografieren.

Das Licht, bzw. die Beleuchtung, war heute katastrophal. Bei der Bearbeitung meiner Bilder habe ich viel herumgespielt und doch ganz gute Werke hingebracht. Nicht jedem wird es gefallen, der Geschmack ist ja bekanntlich verschieden. Die Fotos sind nicht mehr natürlich. Dennoch möchte ich euch zeigen was man mit RAW-Fotos bei so schlechtem Licht herausholen kann. Im Anschluss immer zuerst das Original und danach die bearbeitete Version.

Wizzair Airbus A321 HA-LTC

SunExpress Boeing 737-800 TC-SEN

EasyJet Airbus A320 OE-IZW

Um solche Resultate hinzubekommen habe ich Lightroom verwendet.

Hier eine ganz kurze Anleitung zur Bearbeitung:

Lichter auf das Minimum.
Tiefen auf das Maximum.
Weiss so weit hoch wie es euch gefällt.
Schwarz so weit runter bis die schwarzen Stellen richtig schwarz sind.
Farbe lassen wir noch aus.
Klarheit könnt ihr nach eigener Vorliebe hochpumpen.
Zieht die Rauschreduzierung auf 25.

Und dann zur Farbe, hier könnt ihr viel herumspielen.
Zieht die Temperatur vorsichtig nach oben.
Die Dynamik könnt ihr je nach Fotos bis zu 30 oder 40 stellen.
Die Sättigung reicht mir auf +3.

Jetzt könnt ihr mit Verlaufsfiltern weitere nette Effekte einbauen. Wenn euer Foto einen langweiligen Himmel hat, dann nehmt einen Verlaufsfilter von oben bis zum Flugzeug mit Temperatur +12, Belichtung -0.12, Dunst entfernen +15. Mit den Werten könnt ihr natürlich spielen und ausprobieren. Je nach Foto muss es an der einen oder anderen Stelle etwas mehr oder weniger sein.