Mallorca 2018 – Reisebericht

Am Samstag, 18. August 2018, kurz vor 7 Uhr haben wir uns auf den Weg zum Euroairport gemacht. Wir haben unsere Koffer abgegeben und sind ziemlich schnell durch die Sicherheitskontrolle gekommen. Nach einem Kaffee aus dem Automaten, begann das Boarding pünktlich.

Wir waren zu viert unterwegs. Meine Freundin, zwei Kolleginnen und ich. Wir hätten die Plätze 20A, B, C und D gehabt. Allerdings wurden drei von uns beim Boarding neue Plätze zugeteilt. Die drei wurden auf verschiedene Gangplätze im vorderen Bereich des Flugzeugs verteilt. Ich habe meinen Platz 20D behalten. Als wir in unserem Airbus A320 mit der Registrstion OE-IJK sassen, sahen wir weshalb unsere Plätze gewechselt wurden. Es waren sehr viele Familien mit Kleinkindern an Board. Und so eine sass auch auf unseren Plätzen.

Aus nie erwähnten Gründen, sind wir mit ca. 35 Minuten Verspätung in Richtung Spanien gestartet.

Als wir auf der spanischen Insel gelandet sind und unser Gepäck geholt hatten, haben wir unser Mietauto in Empfang genommen. Es war ein brandneuer VW Golf 7 TSI. Gemietet haben wir bei Sixt. Danach ging es mit einem kurzen Einkaufs-Stop zur Finca.

Wir haben uns eingerichtet und sind anschliessend nochmals zum Einkaufen gefahren. Den ersten Abend haben wir in der Finca genossen, selber gekocht und natürlich gleich einen Sprung in den Pool gewagt.

Finca Casa Loca

Die Finca mit dem Namen Casa Loca war unser sehr schönes Zuhause für die kommenden Tage. Die Finca hat im Erdgeschoss ein gemütliches Wohnzimmer mit offener Küche, ein Esstisch und ein kleines Bad. Im Obergeschoss befinden sich zwei Schlafzimmer und ein grosses Bad mit Dusche. Die Finca hat einen sehr schönen Aussenbereich inklusive Pool und einem grosszügigen Garten mit Feigen-, Limetten, Zitronen- und Olivenbäumen.

Finca Casa Loca auf Airbnb

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Sonntag

Bei schon sehr hohen Temperaturen am Morgen, haben wir unser Frühstück im Garten genossen. Aber bevor es ans Essen ging, gab es eine Abkühlung mit einem Sprung in den Pool.

Wir hatten zu Beginn etwas Probleme mit der Klimaanlage in einem der Schlafzimmer. Sie kühlte viel zu stark und lies sich nicht schwächer einstellen. Am Morgen war sie ganz nass und hat getropft, obwohl wir sie die ganze Nacht ausgeschalten hatten. Wir haben es unseren „Gastgebern“ gemeldet und sie haben sich sehr schnell darum gekümmert, dass bald jemand danach schauen wird.

Am Nachmittag sind wir mit dem Auto zum Strand bei Playa de Muro gefahren. Es ist ein ziemlicher Touri-Strand, an dem sich auch viele Hotelkästen befinden. Trotzdem war es schön, das erste mal in diesem Jahr im Meer zu baden.

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Gegen Abend sind wir weiter gefahren. Das Ziel war Port Pollença. Die Strandpromenade ist sehr schön und lädt zum Shoppen ein. Viele kleine Shops und Restaurants befinden sich in der Strasse direkt am Strand. Wir haben im El Bistro etwas gegessen. Für Vegetarier gibt es dort eine sehr feine vegetarische Paella.

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Montag

Wir haben wieder Draussen gefrühstückt und uns mit einem Sprung in den Pool abgekühlt. Als wir bereit waren um los zu fahren, kamen gerade die Handwerker, die nach unserer Klimaanlage schauen sollten. Die zwei machten einen netten und seriösen Eindruck. Als es klar war, dass es länger dauern würde, entschieden wir uns dazu, die beiden alleine in unserer Finca zu lassen und los zu fahren.

Ich möchte hier unbedingt erwähnen, dass es sich bei der Klimaanlage um eine ganz neue Anlage handelt und nach dem die Elektriker ein Kabel ausgetauscht haben, hat auch alles super funktioniert.

Wir fuhren zum Mallorca Fashion Outlet. Zum Glück ist das hier kein Fashion-Blog und ich muss euch nicht das ganze Angebot aufzählen. Das Areal ist schön gemacht, aber für mich war es kein richtiges Outlet. Die Preise schienen sehr normal.

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Weiter ging es dann in Richtung Palma. Beim Carrefour im FAN Shopping Center haben wir einen Grosseinkauf für die nächsten Tage gemacht.

Heute haben wir uns zum Nachtessen mal ganz einfach Pasta mit Tomatensauce gemacht.

Dienstag

Ausschlafen bis zum Mittag kam gar nicht in Frage. Denn heute wollten wir wieder was neues von der Insel sehen. Unser erstes Ziel war der „Torrent de Pareis“. Die Strecke dort hin haben wir definitiv unterschätzt. Die Apple Karte zeigte ungefähr eine Stunde, das Navigationssystem im Auto 40 Minuten. Aber tatsächlich war es definitiv mehr als eine Stunde. Die Strecke ist kurvig und manchmal sehr schmal. Meistens wäre 90 erlaubt, aber das ist defintiv unmöglich, sonst war es eure letzte Autofahrt. Die einzige Zufahrt führt euch zuerst hinauf und nachher wieder herunter. Unten angekommen, gibt es einen grossen Parkplatz. Die Fahrt dort hin ist auch schon ein Highlight, denn die Landschaft ist sehr schön. Vom Parkplatz geht es an ein paar kleineren Restaurants und Souvenirshops vorbei, in Richtung des bekannten kleinen Strandabschnitts, welcher sich zwischen zwei impossanten Felswänden befindet. Auf dem kleinen Kiesstrand, drängeln sich die Touristen auf den vordersten Metern am Wasser. Um so gemütlicher ist es etwas weiter hinten im Tal. Wir haben ein bisschen Zeit dort verbracht und uns im Meer abgekühlt.

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Auch meine Drohne, die DJI Mavic Pro, war mit am Start. Auf den Fotos ist gut zu sehen, wie sich die Menschen direkt vorne am Meer drängeln und es hinten eigentlich viel gemütlicher ist.

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Zum Nachtessen wollten wir in eine Pizzeria in Pollença. Allerdings hat uns diese zu spät aufgemacht. Denn wir wollten pünktlich zum Sonnenuntergang am Cap de Formentor sein. So entschlossen wir uns zum Nachtessen im „Ca N‘ Olesa“ in Pollença. Dort gab es dann trotzdem Pizza. Nach dem Essen haben wir schnell bezahlt, um gleich los zu fahren. Die Strecke zum Cap de Formentor ist nicht so lang wie die, welche wir schon am Morgen absolviert haben, aber sie hatte es auch in sich. Die Strassen waren noch schmäler. Am Leuchtturm oben gibt es keinen richtigen Parkplatz. Es ist ein ziemliches Verkehrschaos auf den letzten Metern. Deshalb hat die Regierung von Mallorca auch ein neues Konzept entwickelt. Tagsüber zwischen 10:00 bis 19:00 Uhr dürfen keine Autos zum Cap hochfahren, es fährt ein Shuttlebus von Port Pollença. Offenbar waren wir nicht die einzigen, die zum Sonnenuntergang dort hoch wollten. Es hat sich auch gelohnt. Den Sonnenaufgang würde man warscheinlich auch sehr gut sehen.

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Mittwoch

Heute ausgeschlafen? Nein, heute noch früher Aufstehen! Um 06:30 Uhr klingelte der Wecker. Unser Ziel für diesen Tag war der Süden der Insel. Als erstes fuhren wir zum Nationalpark Mondrago, wo sich auch die Bucht Cala Mondrago befindet. Es hat sich geloht so früh aufstehen! Denn als wir ankaman, konnte man die schon anwesenden Touristen an einer Hand abzählen. Das hat sich bis zum Mittag noch geändert. Das Wasser war dann bei den vielen badenden Touristen auch nicht mehr so klar, wie ganz am Morgen. Schon ab 11 Uhr war die Bucht voller Leute.

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Wir haben uns auf den Weg gemacht zum Fischerdörfchen Cala Figuera. Auf dem Weg dort hin haben wir uns verfahren, da uns das Navi über eine Treppe leiten wollte. Das Dörfchen ist sehr schön direkt am Wasser gelegen. Es ist wirklich sehr klein und man hat es schnell gesehen, trotzdem lohnt sich ein Besuch. In einem Restaurant mit wunderbarem Ausblick, haben wir uns eine Abkühlung gegönnt. Es war warscheinlich der heissteste Tag während unserer Reise.

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Von Cala Figuera fuhren wir noch weiter in den Süden. Und zwar zum südlichsten Punkt der Insel, zum Cap des Salines. Die Strasse führt einen direkt bis zum Leuchtturm vor. Sobald ihr die parkenden Autos seht, solltet ihr euch nach einem Parkplatz umschauen. Zum Leuchtturm vor fahren und dann umkehren, ist keine gute Idee! Denn es hat keinen Wendeplatz und ist sehr eng! Die Mutternatur hat grosse Löcher in die Felsen gefressen. In diesen ist es möglich Salz zu finden. Teilweise sind sie schon ausgetrocknet und glänzen ganz weiss, andere sind noch mit Wasser gefüllt. Aus denen, die noch nicht ausgetrocknet sind, könnt ihr euer eigenes Salz mit Hilfe von einem Tuch oder Sieb herausschöpfen.

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Danach waren wir ziemlich erschöpft. Die Sonne hat uns ziemlich durchgebraten. Wir waren noch frisches Gemüse einkaufen und sind zurück zur Finca gefahren. Der kulinarische Geheimtipp für Geniesser: Gönnt euch als Apero oder Snach für Zwischendurch einen kleinen Pack Sushi und geniesst diesen in der Abendsonne am Poolrand. So lässt es sich leben 😉

Zum Nachtessen haben wir vegetarische Fajitas selber gemacht.

Donnerstag

Auch am Donnerstag war es richtig heiss. Wir haben geplant gegen später nach Palma zu fahren. Denn meine drei Mitreisenden haben sich dort einen Termin für ein Tattoo stechen zu lassen organisiert. Da es so heiss war, haben wir die Abfahrt nach Palma immer weiter nach hinten geschoben. Im kühlen Pool hat man es am besten ausgehalten.

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Zum Nachtessen waren wir im Temple Natura. Ein vegetarisch und veganes Restaurant. Wir können es euch defintiv empfehlen. Motivierte Bedienung und richtig gutes Essen!

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Nach dem Essen war es für die anderen drei Zeit für ihr Tattoo. Wir haben sehr viel Zeit dort verbracht. Danach sind wir noch durch die Gassen von Palma und über einen Nachtmarkt geschlendert.

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Freitag

Den letzten vollen Tag auf Mallorca haben wir nochmals genutzt um in der Finca zu chillen, wie man heutzutage sagen würde. Ein bisschen relaxen und entspannen, während es sowieso am heissesten ist. Gegen Abend sind wir nochmals nach Port Pollença gefahren. Dort sind wir nochmals durch die Shops geschlendert und haben die letzten Souvenirs gekauft.

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Zum Nachtessen sind wir dieses mal aber nicht geblieben. Denn wir haben geplant in der  Pizzeria La Trencadora essen zu gehen. Diese befindet sich in Pollença und wurde uns von den Eigentümern der Finca empfohlen. Und wir können sie euch nur weiterempfehlen, denn es war richtig gut.

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Samstag

Wir genossen das letzte gemütliche Frühstück in der Finca, bevor wir um 10 Uhr ausgecheckt haben und unsere Schlüssel abgaben. Mit unserem vollgepackten VW Golf sind wir zum Flughafen gefahren. Die ganze Abgabe des Mietwagens, Gepäckabgabe und Sicherheitskontrolle waren ziemlich unkompliziert. Mit einer erneuten Verspätung von ungefähr einer Stunde sind wir nach Hause geflogen. Unser Flugzeug war der Airbus A320 mit der Registration G-EZUF.

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Hamburg 2018 – Reisebericht

Moin! Für Mitte Juli 2018 haben meine Freundin, mein Bruder und ich einen Städtetrip nach Hamburg geplant. Der Hauptgrund warum wir Hamburg wählten, war Airbus! Wir wollten eine Führung im Werk von Airbus machen.

Wir haben im Voraus unsere Flüge, das Hotel, die Führung bei Airbus und den Eintritt für das Miniatur Wunderland gebucht.

Am Samstag, dem 7. Juli war es dann so weit. Ab dem Euroairport Basel sind wir mit EasyJet nach Hamburg geflogen. Durchgeführt wurde der Flug mit einem Airbus A319.

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Der Pilot hat zur Landung stürmische Winde vorhergesagt. Es folgte auch ein ziemlich wackliger Anflug auf den Flughafen von Hamburg.

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Für die drei Übernachtungen haben wir dieses Hotel ausgewählt, welches nur ein paar Schritte vom Hauptbahnhof entfernt ist. Dies ist die perfekte Lage, um schnell überall hin zu kommen. Wir haben ohne Frühstück gebucht, denn dafür gibt es in der Stadt genug Möglichkeiten. Wir waren sehr zufrieden mit dem Hotel. Das Personal war sehr freundlich und die Zimmer waren sehr sauber. Es erfüllt absolut seinen Zweck. Was es aber zu erwähnen gibt, Abends halten sich ein paar seltsame Gestalten, so wie auch viele Obdachlose in den Strassen um das Hotel auf.

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Moin Hamburg!

Auf geht’s in die Stadt. Wir haben die Zeit genutzt, um viele der Sehenswürdigkeiten von Hamburg zu sehen.

Sehenswürdigkeiten, welche ihr in Hamburg besuchen könnt:
Speicherstadt, Elbphilharmonie, Hauptkirche Sankt Michaelis, Miniatur Wunderland, Reeperbahn, Aussenalster, Binnenalster, Hamburger Hafen, Landungsbrücken, Planten un Blomen, Rathaus, Elbtunnel, Elbstrand, Schanzenviertel und noch viele weitere.

Direkt vor dem Hauptbahnhof gibt es einen Pommes-Stand, welcher verschiedene Sorten und eine grosse Auswahl an Saucen anbietet. Ein guter Snack, bevor es los geht in die Stadt.

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Ich hatte Süsskartoffel-Pommes mit Orientsauce! Kann ich nur empfehlen. Im folgenden Abschnitt ein paar Impressionen aus Hamburg.

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Hauptkirche Sankt Michaelis

Die evangelische Kirche wird auch liebevoll „Michel“ genannt. Es ist die bekannteste Kirche von Hamburg. Ob ihr euch wirklich für Kirchen interessiert oder nicht, ist hier eher weniger wichtig. Denn das grösste Highlight an der Kirche ist ihr Turm. Für ein paar Euro könnt ihr ein Ticket lösen und mit dem Lift hochfahren. Der Turm hat eine komplette Höhe von 132 Metern und auf 83 Metern befindet sich die Turmplattform, welche einen wunderbaren Blick auf die Stadt bietet.

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Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus und dürfe wohl das bekannteste Bauwerk von Hamburg sein. Sie wurde allerdings erst 2016 fertiggestellt. Direkt am Wasser gelegen, mit einer eindrücklichen Glasfassade und einem nicht gerade normalen Dach, ist das Gebäude sehr auffällig. Mit einer Höhe von 110 Metern auch nicht zu übersehen. „Die Plaza“ ist ein öffentlicher Bereich im Konzerthaus. Zwischen Backsteinsockel und Glasfront, befindet sich auf 37 Metern Höhe ein öffentlich zugänglicher Platz mit guter Aussicht. Um dort hin zu kommen braucht ihr ein Ticket, aber der Eintritt ist frei.

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Und jetzt folgt ein Geheimtipp! Die Elbphilharmonie ist auch spät Abends noch geöffnet. Wenn alle Tagestouristen weg sind, habt ihr das Gebäude schon fast für euch alleine.

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Aber nun zu den zwei grössten Highlights der Reise!

Miniatur Wunderland

Um euch ein langes Anstehen zu ersparen, empfehle ich euch die Tickets vorher zu besorgen. Und auch hier könnte man es als Geheimtipp bezeichnen, dass das Wunderland auch Abends lange geöffnet hat. Also nutzt die Chance, wenn die ganzen Tagestouristen weg sind.

Das Miniatur Wunderland ist vor allem bekannt für seine riesige Modelleisenbahn und unter Flugzeugbegeisterten auch für den „Knuffingen Airport“. Es muss hier unbedingt erwähnt werden, auch wenn ihr keine grossen Modelleisenbahn-Fans oder sowas seit, ihr werdet von dem Wunderland begeistert sein!

Lange habe ich überlegt, wie ich es in diesem Beitrag unterbringen soll. Ich wollte zuerst einen separaten Beitrag machen. Aber dann entschied ich mich, euch nur ein paar Impressionen zu zeigen. Denn das Wunderland muss man einfach selbst erlebt haben und mit eigenen Augen gesehen haben.

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Das ganze Wunderland steht aber nicht still, so wie auf meinen Fotos. Es bewegt und passiert ziemlich viel. Wer gerne mehr davon sehen möchte, sollte es mal auf YouTube suchen. Ein Tag im Wunderland dauert 15 Minuten, dann wird es Nacht. So habt ihr die Chance, alle Gebiete bei Tag und Nacht zu sehen.

Knuffingen Airport – Ein fiktionaler deutscher Flughafen. Was die Verantwortlichen des Wunderlands auch hier auf die Beine gestellt haben, ist einfach unglaublich! Die Flugzeuge können sogar Abheben! Wer’s nicht glaubt, kann es auch auf YouTube sehen.

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Airbus

Was für ein Moment, wenn man plötzlich vor den Toren des Geländes von Airbus steht! Aber ganz so schnell geht es doch nicht. Zuerst muss man mit der Fähre und dem Bus bis zum Werk fahren. Das dauert ab den Landungsbrücken ungefähr eine halbe Stunde. Und eine bessere Bushaltestelle gibt es wohl kaum…

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Ich würde euch nur zu gerne mehr Fotos von diesem Erlebnis zeigen. Die Eindrücklichen Hallen, die wunderschönen neuen Flugzeuge und noch vieles mehr… Aber auf der ganzen Führung sind Bildaufnahmen untersagt!

Die Führung dauerte ungefähr zweieinhalb Stunden und es wurde ziemlich genau das angeschaut, wie in der Beschreibung angegeben. Unsere Führung startete mit einem kleinen Einführungsfilm, danach ging es zu Fuss durch die Hallen der Endmontage der A320-Familie, weiter mit einer Rundfahrt über das Gelände, zu Fuss durch eine Halle in der Teile für den A380 gefertigt werden und noch durch eine Halle in der die Innenausstattung gemacht wird. In der letzten Halle standen ein A380 von Emirates und Singapore Airlines, so wie zwei Airbus A320.

Auf dem ganzen Gelände standen brandneue Flugzeuge. Bei vielen waren Teile eingepackt mit Folie. Es sah aus wie neues Spielzeug, welches man gerne auspacken würde.

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Ihr könnt auch jemanden mitnehmen, der sich nicht so für Flugzeuge interessiert. Ich bin der Meinung, dieser Einblick in die Flugzeugfertigung, wird wohl für jeden ein bleibendes Erlebnis sein.

Am Dienstag Abend ging es für uns wieder nach Hause. Mit sehr vielen Eindrücken im Gepäck.

Mein Fazit zu Hamburg

Meine Highlights waren ganz klar das Miniatur Wunderland und die Führung Airbus! Die Stadt selbst, hat es nicht in die Kategorie meiner Lieblingsstädte geschafft. Negativ auffällig war, dass wirklich sehr viel Abfall auf den Strassen lag. Ausgenommen die Einkaufsstrassen mit den teureren Läden. Was ebenfalls zu denken gab, waren die vielen Obdachlosen. Und mit viele, mein ich viele! Sie schliefen teilweise in Zelten, in Hauseingängen oder einfach so auf der Strasse. Ich denke, je nach Ort wo man sein Hotel hat, wird man das mehr oder weniger mitbekommen. Hamburg hat aber auch sehr schöne Seiten. Am besten gefallen hat mir das Gebiet von der Speicherstadt bis zu den Landungsbrücken. Ausserdem haben wir überall sehr gut gegessen.

Im Fokus: SP-LVD

Das warme und sonnige Wetter hat heute viele Spotter an den Flughafen Zürich gelockt. Aber vor allem ein Flugzeug, war bei den Spottern besonders im Fokus! Und genau dieses habe ich mir für einen neuen Beitrag in der Rubrik „Im Fokus“ ausgewählt.

Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Boeing 737 MAX 8. Dieser Flugzeugtyp ist die neuere Version von der Boeing 737-800. Man kann die MAX-Reihe von Boeing mit den NEOs von Airbus vergleichen. Beide grossen Hersteller, haben ihre Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge überarbeitet.

Die SP-LVD ist die vierte MAX, welche für die polnische Airline LOT unterwegs ist. Und sie ist nicht irgendwie unterwegs, sondern mit einer Spezialbemalung! Zu Ehren der Polnischen Unabhängigkeit trägt die 737 den Umriss von Polen in den Landesfarben, so wie den Schriftzug „Proud of Poland’s Independence“. Auf der einen Seite ist es auf Englisch und auf der anderen auf Polnisch.

Der polnische Unabhängigkeitstag wird am 11. November gefeiert. Dabei feiert man in Polen, dass man wieder ein unabhängiger Staat ist. Diese Unabhängigkeit wurde 1918 erlangt, zuvor war Polen 123 Jahre geteilt durch Preussen, Österreich-Ungarn und Russland.

Diese vierte Boeing 737 MAX 8 wurde erst gerade vorgestern ausgeliefert! Von Seattle führte der Auslieferungsflug, mit Zwischenstopp in Reykjavik, nach Warschau.

Von dort flog die neue Maschine noch nach Paris und wieder zurück. Und danach ging es nach Zürich. Alle Spotter haben heute eine absolut brandneue Maschine gesehen!

Diese 737 ist nicht die einzige mit dieser Sonderlackierung, denn auch ihr grosser Bruder eine Boeing 787 trägt die selbe Lackierung zu Ehren der Unabhängigkeit.

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LHR Juni 2018

Am Freitag, dem 22. Juni 2018 war es endlich soweit. Es ging wieder nach London Heathrow! Wieder, weil es für mich das dritte Mal sein sollte. Ich bin mit dem 22 Uhr Flug von British Airways von Basel nach London geflogen. British Airways setzt auf dieser Strecke so gut wie immer einen Airbus A319 ein. Fun Fact: Flug am 22. um 22 Uhr und ich hatte den Fensterplatz 22F.

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Nach einem sehr angenehmen Abendflug bin ich kurz vor Mitternacht in meinem Hotel eingetroffen. Dieses war das Renaissance London Heathrow. Schon bei meinem ersten Besuch in London habe ich mich für dieses Hotel entschieden. Ich kann es euch auf alle Fälle empfehlen, es gibt keine Minuspunkte. Und für Spotter ist es das absolute Paradies, denn es gibt die Möglichkeit „Runway View“ Zimmer zu buchen.

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Es war eine kurze Nacht. Denn in London Heathrow kommen um ca. 5 Uhr schon die ersten landenden Flugzeuge. An diesem Wochenende sollte das Westerly-Konzept aktiv sein. Das heisst es wird auf 27L und 27R gestartet und gelandet. In dieser Woche die Landungen zuerst auf 27L und ab 15 Uhr auf 27R. Die Piste, die direkt vor dem Hotel ist, ist die 27R/09L.

Also am Morgen eigentlich keine Landungen vor dem Hotel? Doch! Und zwar zwischen 6 Uhr und 7 Uhr ist so eine grosse Landewelle, dass auf beiden Runways gelandet wird. Dabei entstanden die folgenden Fotos.

Wer nach London Heathrow fliegt, der kann dort die ganze Flotte von British Airways sehen. Der Airbus A380 und die Boeing 747 dürfen da nicht fehlen:

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Die frühen Morgenstunden haben mir auch meine Erstsichtung einer Boeing 737 MAX 8 in den Farben der polnischen LOT beschert.

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Viele weitere Flugzeuge haben sich im schönsten Morgenlicht gezeigt.

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Bis zu dieser Stelle habt ihr schon 3 Fotos von A380 gesehen. Ich habe an diesem Tag 11 Airbus A380 gesehen von 7 verschiedenen Airlines.

Danach war es dann Zeit das Hotel zu verlassen. Ich bin mit dem Bus zur Station Hatton Cross gefahren. Bei der BP Tankstelle habe ich mich mit Essen und Getränken eingedeckt. Das Wetter war perfekt. Von Hatton Cross sind es keine 5 Minuten bis zur Myrtle Avenue. Auf dem Weg zur Myrtle Avenue, dem bekanntesten Spot in London Heathrow, habe ich den folgenden Emirates Airbus A380 von unten aufgenommen.

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An der Myrtle Avenue angekommen, habe ich mehrere Heathrow-Spotter getroffen, die ich von Instagram her kannte. Es war ziemlich cool, von Einheimischen eine Menge Insider-Tipps zu bekommen. Die Myrtle Avenue ist der beste Spot, wenn auf der Piste 27L gelandet wird.

Kaum an der Myrtle Avenue angekommen, kommt auch schon die nächste Boeing 737 MAX 8 rein. Dieses mal die von Air Canada.

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Die nächsten drei Flugzeuge sind alles Erstsichtungen für mich. Die wunderschöne Vatnajökull-Bemalung von Icelandair, sowie auch den TAP A330 hätte ich ja schon in Zürich erwischen können, aber irgendwie hat das noch nie geklappt. So musste das halt in London geschehen. Allerdings der Qatar Airbus A350-900 in One World Livery war noch nie in Zürich.

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Mit den heimischen Spottern wollte ich noch zu einem weiteren Spot, um noch etwas andere Winkel und Hintergründe zu haben. Auf dem Weg dort hin habe ich aus der Myrtle Avenue selbst diesen Aer Lingus Airbus A320 aufgenommen.

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Wenn man von der Wiese bei der Myrtle Avenue durch die Strasse läuft und dann die nächste Strasse überquert, ist ein Fussballclub angeschrieben. Dort ist auch ein Spot, welcher auf Spotterguide.net eingetragen ist. Wir sind an Büschen und einem Zaun vorbei und standen vor einem grossen Feld. Von dort habe ich die folgenden Fotos aufgenommen.

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Danach sind wir wieder zur BP Tankstelle und haben dort nochmals etwas zu Trinken gekauft. Die Tankstelle verfügt auch über WCs. Bis kurz vor 15 Uhr sind wir wieder zur Myrtle Avenue. Danach sind wir mit dem Bus zum „Enfield Road Roundabout“ gefahren. Denn um diese Zeit wurde die Pistenbenutzung umgestellt. Nun erfolgten die Landungen auf der Piste 27R.

Leider hat sich auch das Wetter umgestellt. Vom schönen blauen Himmel mit ein paar Wolken wurde es zu einem komplett grauem Himmel. Auf den Fotos sah das nicht mehr sehr schön aus.

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Allerdings sollten auf den späteren Nachmittag noch ein paar Leckerbissen kommen. Dabei die brandneue Boeing 787 von Gulf Air. So wie der lange Airbus A350-1000 von Qatar Airways.

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Danach wurde es Zeit, mich auf den Weg zu Terminal 5 zu machen. Allerdings nicht mehr zum Spotten, sondern um nach Hause zu fliegen. Es war ein super Tag in London!

Wieder mit einem Airbus A319 startete ich pünktlich um 20:15 Uhr in Richtung Basel.

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Links

LHR 05.05.2018 – Bericht von meinem One-Day-Trip nach London.

LHR 2017 – Bericht von meinem ersten Besuch, bei dem ich auch im Renaissance London Heathrow übernachtet habe.

Ich möchte euch noch ein paar Spotter-Accounts von LHR Spottern auf Instagram empfehlen, welche ich an diesem Tag getroffen habe:

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londonplanespotters
avgeekaviation
city.aviator
the_planeman
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Wien 2018 – Reisebericht

Am Sonntag, 13. Mai 2018 ging die Reise los! Mit einem Airbus A320 von Austrian Airlines flogen wir nach Wien. Wir, das sind meine Freundin und ich. Ich habe ihr die Flüge zu ihrem letzten Geburtstag geschenkt, in Form von einem Swiss-Gutschein. Gutscheine von Airlines dürften die perfekten Geschenke sein für alle die gerne reisen.

Pünktlich um 10:55 Uhr wurde unser A320 in Zürich vom Gate zurückgestossen.

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Ibis Wien Hauptbahnhof

Das Ibis Wien Hauptbahnhof war unser Zuhause für die nächsten 5 Nächte. Mit dem Railjet braucht man 15 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof.

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Wir haben ohne Frühstück gebucht. Wer möchte in so einer tollen Stadt schon im Hotel Frühstücken? Es gibt viele schönere Möglichkeiten! Das Hotel war sehr sauber, so wie wir uns das von Ibis Hotels gewöhnt waren. Wenn die Fenster geschlossen waren, war auch nichts vom Bahnhof zu hören.

Die U-Bahn hält am Hauptbahnhof an der Station „Südtirolerplatz – Hauptbahnhof“. Dort fährt die U1, mit der man eine sehr schnelle und direkte Verbindung zum Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz, Praterstern und zur alten Donau hat. Somit sind alle bekannten Sehenswürdigkeiten sehr einfach zu erreichen. Vom Südtirolerplatz sind es zwei Stationen bis zum Karlsplatz, dort kann man auch auf die U2 und U4 umsteigen. Mit diesen zwei Linien sind dann beispielsweise das Museumsquartier und das Schloss Schönbrunn erreichbar.

Sehenswürdigkeiten

In den nächsten Tagen haben wir die typischen Sehenswürdigkeiten von Wien abgeklappert. Wir haben uns mehr die schönen Gebäude angeschaut, wir sind überhaupt keine Museumsgänger.

Was dabei nicht fehlen darf:

Die gesamte Innenstadt, so wie das ganze Gebiet rund um die Hofburg.

Kein Weg führt am Prater vorbei, auch wenn man nicht gerne auf solche Bahnen geht, ist ein kleiner Spatziergang über das Gelände ein Muss!

Für eine kleine Pause zwischendurch sind der Stadtpark und die Donauinsel das perfekte Gebiet.

Welches der Schlösser gefällt dir besser? Schloss Schönbrunn oder das Schloss Belvedere?

Souvenirs, einen Kaffee oder doch eine ganze Malzeit gibt’s auf dem Naschmarkt!

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Regen in Sicht – kein Problem!

Am zweiten Tag als wir in Wien waren, war fertig mit den Sonnenstunden. Es hat richtig runtergeschüttet. Aber das war kein Problem, denn wir haben uns im Voraus schon auf diesen Moment vorbereitet und sind dabei auf die Therme Wien gestossen. Das Bad befindet sich direkt an der Endstation der U1 „Oberlaa“.

Mehr Informationen zum Bad gibt’s auf der Internetseite thermewien.at.

Wir waren unter der Woche dort und es hatte nur sehr wenig Badegäste. Aber die ganze Therme scheint auf sehr viele Gäste vorbereitet zu sein und es gibt mehr als genügend Liegen. Die Therme ist auch etwas für Familien mit kleinen Kindern, denn es gibt einen sehr grossen Bereich für Kinder.

Abendspaziergang

Ein Tipp, was man unbedingt gemacht haben muss, ist ein Abendspaziergang! Geht auch raus, wenn es dunkel ist. Die ganzen beeindruckenden Gebäude rund um die Hofburg sind beleuchtet und die Tagestouristen sind weg. Auch am Prater herrscht eine ganz andere Stimmung, wenn die Attraktionen durch ihre bunte Beleuchtung für Aufsehen sorgen.

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Essen, Essen und noch mehr Essen!

Gutes Essen, schöne Kaffees und vor allem viele Kaffees! Dafür ist Wien bekannt. Wir haben weniger die traditionellen Restaurants besucht, mehr die etwas modernen „Hipster-Restaurants“.

Empfehlung zum Essen oder Kaffee: Tian, KLYO, Erich, Ulrich, La Mercerie, Swing Kitchen.

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Das beste Café der Stadt!

Für mich persönlich der beste Ort zum Frühstück ist das Café Landtmann. Wir waren in dem in der Stadt und in dem beim Schloss Schönbrunn. Das beim Schloss ist unser absoluter Geheimtipp! Bevor man den Park rund um das Schloss erkundet, kann man sich bei Landtmann’s Jausen-Station ein gemütliches Frühstück im Grünen gönnen.

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Kutschenstadt Wien

Sie werden nicht als Kutschen bezeichnet, sondern als Fiaker. Man wird nicht an ihnen vorbei kommen, denn es hat so viele in der Stadt unterwegs. Und auch wir haben eine kleine Rundfahrt gemacht! Es lohnt sich auf alle Fälle und man fühlt sich in eine frühere Zeit zurückgesetzt.

In der Regel werden überall eine kleine Rundfahrt (20 Minuten für 55 Euro) und eine grosse Rundfahrt (40 Minuten für 80 Euro) angeboten.

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Servus und bis bald!

Am Freitag war es dann wieder so weit. Koffer packen und ab zum Flughafen. Mit dem Swiss-Flug um 11:00 Uhr ging es zurück nach Hause. Aus dem Terminal konnte ich noch die brandneue Boeing 777 OE-LPF erwischen. Es ist die erste Maschine, welche die neue Austrian Bemalung trägt, inklusive 60 Jahre Austrian Sticker.

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Mit dem Bombardier CS100 HB-JCB ging es in gut einer Stunde Flugzeit zurück nach Zürich.

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Ein ganz grosses Dankeschön geht an lswings_spotter! Denn er hat unseren A320 beim Start erwischt, so wie auch unseren CS100 bei der Landung. 🙂

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Vergangene Wien-Besuche:

Beim Roadtrip 2016 war Wien die letzte Station. Zum Reisebericht von unserem Roadtrip geht es hier.

Im Februar 2017 flog ich am selben Tag nach Wien und wieder zurück. Den Tag in Wien nutzte ich vor allem zum Spotten am Flughafen. Zum Bericht von damals geht’s hier.

Zürich bleibt clean!

Im neusten Artikel von Aerotelegraph.com wird verkündet, dass der Flughafen Zürich nun doch nicht von Laudamotion bedient wird!

Laudamotion, welche in den Händen von Ryanair ist, wollte Feriendestinationen in Spanien und Griechenland anfliegen. Von Laudamotion heisst es: „Die insgesamt sechs von Zürich geplanten Strecken werden storniert und aus dem Flugangebot genommen.“

Angäblicher Grund sind unstimmigkeiten mit den Leasingfirmen der Flugzeuge, welche zum Einsatz gekommen wären.

Zum Artikel auf Aerotelegraph

LHR 05.05.2018

London Heathrow! Das Paradies für alle, welche gerne grosse Flugzeuge haben. Ziemlich viele Fluggesellschaften fliegen LHR mit Heavys an. Am Samstag, 5. Mai ging es für mich und meinen Bruder nach London! Ich habe ihn mitgenommen zu einem meiner One-Day-Trips. So wie ich es schon mal mit Wien und Amsterdam gemacht habe, wollte ich es jetzt mit London testen. Am selben Tag hin und zurück.

Bei British Airways haben wir einen günstigen Flug gefunden. Ab Basel ging es kurz vor dem Mittag nach London. Der Flug mit dem A319 (G-EUOC) war sehr ruhig. Die britische Hauptstadt begrüsste uns mit absolut wolkenfreiem Himmel.

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Das einzige was uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war der Wind! Denn wir haben ursprünglich damit gerechnet, dass wir den Nachmittag an der Myrtle Avenue verbringen können. Aber schon ein paar Tage vorher hat es sich abgezeichnet, dass der Wind am Samstag von Osten nach Westen bläst. Deshalb wurde das „Easterly“-Konzept eingesetzt. Dabei wird den ganzen Tag auf dem Runway 09L gelandet und auf 09R gestartet.


Pistenbenutzung in London Heathrow

Wind von Osten – „Easterly“

Ganzer Tag Landungen auf 09L und Starts auf 09R. Die besten Spots um landende Maschinen zu fotografieren, befinden sich in der Umgebung von Terminal 5.

Wind von Westen – „Westerly“

Immer um 15 Uhr werden die Lande- und Startpiste gewechselt. Und jede Woche wechselt das Ganze. Die eine Woche wird bis 15 Uhr auf 27L gelandet und 27R gestartet. Um 15 Uhr wird dann gewechselt. Die nächste Woche wird vor 15.00 Uhr auf 27R gelandet und 27L gestartet.

Auf der Seite Heathrow Noise gibt es alle Informationen zur Pistenbenutzung.

Auf Twitter hält euch @HeathrowNoise immer auf dem aktuellen Stand, wie gerade gelandet und gestartet wird.


Als wir in London angekommen sind, haben wir uns mit Verpflegung eingedeckt. Im obersten Stockwerk des Terminal 5, haben wir das Gebäude verlassen und standen schon am besten Spot, um die Landungen auf 09L zu fotografieren.

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In London Heathrow sieht man viele exotische Airlines, aber natürlich auch die ganze Flotte von British Airways. Die geht vom Embraer bis zur Boeing 747 und Airbus A380.

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Neben British Airways gibt es noch eine weitere Airline, an der man kaum vorbei kommt. Und das möchte man auch nicht! Ich meine Virgin Atlantic. Eine interessante Airline, denn sie betreiben nur Heavys.

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Ja richtig gesehen, wir haben nicht nur landende Flugzeuge fotografiert, sondern auch Starts auf 09R. Dies ebenfalls von Terminal 5 aus. Dazu sind wir mit dem äusseren Lift, von der obersten Etage, um einen Stock weiter runter ins Parkhaus gefahren. Man kann von dort die Landenden und die Startenden fotografieren.

Klingt perfekt, hat aber seine Haken: Die Starts auf 09R muss man durch einen Zaun fotografieren und es ist schwierig, dass nichts vor dem Flugzeug ist (andere Flugzeuge oder Lampen). Und die Starts sind etwas weiter weg als von dort, wo wir am Anfang waren. Bei diesem wunderbaren Wetter tritt dann auf eine grössere Entfernung Hitzeflimmern auf.

Die brandneue „Year of Zayed“ Bemalung von Etihad konnte ich nur mit einer Lampe vorne dran aufnehmen.

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Hier ein paar Eindrücke von den 09L Landungen:

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Mein absolutes Highlight des Tages war der Malaysia Airbus A350. Er stand zuoberst auf meiner Wunschliste, von den Flugzeugen, welche ich unbedingt sehen wollte.

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Zwischen den ganzen Passagiermaschinen, kam auch der eine oder andere Cargo vorbei.

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Wir entschieden uns, noch eine Runde um den Flughafen zu drehen. So sind wir mit dem Bus via Terminal 4 bis Hatton Cross gefahren. Dank der „Free Travel Zone“ kann man die  meisten öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Flughafen gratis verwenden. Von Hatton Cross sind wir zur Myrtle Avenue gelaufen, damit mein Bruder diese auch mal sieht. Es hatte trotzdem ein paar Spotter dort, welche die Starts von 09R fotografierten. Hoffentlich klappt es nächstes mal wieder mit einem Nachmittag an diesem wunderbaren Spot.

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Danach sind wir mit dem Bus nach „Heathrow Central“ gefahren und von dort mit der U-Bahn zu Terminal 5. Dort sind wir nochmals zum Spot auf der obersten Etage gegangen und haben die letzten Minuten in London genossen.

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Danach ging es durch die Sicherheitskontrolle. Dahinter gab es dann noch etwas zu Essen, bevor wir um 20.15 Uhr wieder mit einem A319 (G-EUPK) nach Hause geflogen sind.

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Es war ein super Tag, an diesem riesigen Flughafen. Und es war ganz sicher nicht mein letzter Besuch!

Alle Tipps zum Spotten in London Heathrow gibt es auf Spotterguide.net -> Zum Spotterguide von LHR

Weitere Berichte

Im Sommer 2017 war ich das erste Mal in London zum Spotten. Hier geht’s zum Bericht.

One-Day-Trips habe ich vorher schon zwei mal gemacht, allerdings gibt es nur einen Bericht zu dem nach Wien.