Spotterbericht zu Oslo Gardermoen vom 02. bis 06. September 2017.
Tag 1 – Samstag (Anreise)
Genau am Samstag vor einer Woche ging es von Basel nach Amsterdam (zum Reisebericht) und jetzt ging es schon wieder an den Euroairport. Und zwar wieder nach Amsterdam! Allerdings nur zum Umsteigen, denn das Ziel war Oslo.
Eigentlich sollte es ein gemĂŒtlicher Flug von Basel nach Amsterdam werden. Ich bin ziemlich schnell durch die Kontrolle gekommen und war frĂŒh am Gate 34. Alles war ganz gemĂŒtlich und ich nahm mir noch einen Kaffee. Und dann kam plötzlich dieses SMS, welches alles ein bisschen zur Zitterpartie werden liess.
„Die Abflugzeit von Flug KL1990 am 02/09 hat sich geĂ€ndert. Voraussichtlich neue Abflugzeit 15:00 Uhr 02/09. Fragen Sie, falls nötig, unser Flughafenpersonal. KLM“
Mir wurde schnell klar, dass mit der neuen Abflugzeit, ein erreichen meines Anschluss nach Oslo sehr unwahrscheinlich ist. Ich nahm Kontakt zu KLM auf und mir wurde versichert, falls ich meinen Anschluss verpasse, werde ich auf den nĂ€chsten Flug umgebucht. Das selbe wurde mir am Euroairport am Gate gesagt. Der nĂ€chste Flug von Amsterdam nach Oslo wĂ€re um 20:50 Uhr. Also genau vier Stunden spĂ€ter. Wie ich bald erfuhr, war der Grund fĂŒr die VerspĂ€tung, das Schlechte Wetter in Amsterdam.
Als mein Embraer ERJ-175STD endlich in Basel ankam, ging alles ziemlich schnell. Wir wurden 10 Minuten vor der neuen Zeit gepusht. Kaum in der Luft, verkĂŒndete der Pilot, dass er „good news“ fĂŒr uns hat. Dank krĂ€ftigem RĂŒckenwind können wir noch mehr Zeit einholen, so dass wir mit nur ca. 5 Minuten VerspĂ€tung in Amsterdam eintreffen.
 
Von dem schlechten Wetter war beim Anflug nicht viel zu sehen, denn es handelte sich um sehr starken Wind. Nach dem Transfer mit Bus und einem schnellen Fussmarsch zu Gate B20, konnte ich noch sehen, wie mein Koffer eingeladen wurde.
 
Mit mir und meinem Koffer an Board konnte es weiter gehen in Richtung Oslo. Der zweite Flug wurde mit einem Embraer ERJ-190 durchgefĂŒhrt.
 
Kaum in Oslo angekommen, stand die nĂ€chste Katastrophe vor der TĂŒre. Meine Kreditkarte war gestern abgelaufen und am Airport gab es nur ATM’s von DNB. Diese nahmen meine Postfinance Karte nicht. Ich wechselte alle meine restlichen Franken und Euro, welche ich noch bei mir hatte, in Norwegische Kronen um.
Hotel
 
Mein Hotel fĂŒr die vier bevorstehenden NĂ€chte war das Comfort Hotel Runway. Es gibt bei der Buchung keine Möglichkeit direkt ein Zimmer mit Runway View zu buchen. Da ich aber schon im Voraus Kontakt mit dem Hotel aufgenommen habe, konnte ich diesen Wunsch gleich anbringen und er wurde mir erfĂŒllt. Vielen Dank!
 
Das Zimmer hat mir gut gefallen. Mein Zimmer war im vierten Stock und am Rand, deshalb hatte ich zwei grosse Fenster. Die anderen Zimmer haben teilweise nur ein schmales Fenster. Durch das doppelte Fenster liess es sich nicht gut fotografieren, die Fotos waren unklar. Jedoch konnte man ein kleines Fenster öffnen, so konnte ich gerade so raus fotografieren ohne Scheibe vorne dran.
Tag 2 – Sonntag
Etwas nervös aufgestanden, bin ich direkt nach Oslo in die Stadt gefahren. Vom Hotel aus musste ich dafĂŒr an den Flughafen und von dort mit dem Zug in die Stadt. In Oslo konnte ich an anderen Automaten Bargeld beziehen (Zum Beispiel Forex Bank).
 
Ich habe noch eine Runde durch Oslo gedreht, bevor es dann gegen Mittag wieder zurĂŒck zum Hotel ging. Eigentlich war dieser Tag fĂŒr den Flughafen reserviert. Hier ein paar Impressionen aus Oslo:
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Im Hotel angekommen, habe ich zuerst mal mein Zimmer bezahlt. Wie sollte ich denn das bisher auch machen… Danach habe ich ausprobiert, wie es ist aus meinem Zimmer zu Fotografieren. Und anschliessend, habe ich einen Spaziergang in Richtung Pistenende gemacht. Was in Basel die vielen EasyJet sind, in Frankfurt Lufthansa, in ZĂŒrich Swiss, sind hier Norwegian und SAS.
Hier ein Foto vom Zimmer aus aufgenommen und eines beim Anflug am Pistenende:
 
Am Pistenende gibt es nicht viel. Von dort aus wo man fotografieren kann, steht man eigentlich auf einem Veloweg. So habe ich bald die nĂ€chste Position von spotterguide.net aufgesucht. Diese ist etwas nĂ€her bei meinem Hotel und zwar hinter dem „Forsvarets Flysamling Gardermoen“. Man sieht gerade knapp ĂŒber den Zaun und kann alle Landungen und Starts fotografieren (siehe Fotos unten). Beim RĂŒckweg zum Hotel, habe ich herausgefunden, dass ich dem Zaun entlang laufen kann und so nicht einmal 5 Minuten brauche um dort hin zu kommen.
 
Tag 3 – Montag
Dieser Tag sollte nun fĂŒr den Flughafen genutzt werden. Allerdings wusste ich schon im voraus, dass es Regnen wird. So bin ich gleich nach dem FrĂŒhstĂŒck zu dem Spot, bei dem ich am Tag zuvor als letztes war. Es ging ein sehr unangenehmer Wind und als es dann  zu Regnen begann, habe ich mich wieder auf den RĂŒckweg gemacht.
 
Vom Hotel aus konnte ich noch einige Flugzeuge erwischen. Das Wetter war richtig unangenehm. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Shuttle Bus an den Airport und schlenderte dort etwas umher.
 
An diesem grauen Tag entstand auch der ganze Text, welchen ihr bis jetzt gelesen habt đ
Tag 4 – Dienstag
Am Morgen ging es auf direktem Weg in die Stadt. Zum GlĂŒck sah ich schon am Sonntag, bei besserem Wetter, etwas von der Stadt. Denn bei dem grauen Wetter machte die Stadt nicht den selben sympathischen Eindruck. Zu Fuss bin ich bis zum Vigelandsanlegget, auch als Vigelandpark bekannt, geschlendert.
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Kaum war ich aus dem Park draussen, begann es zu regnen. Deshalb fuhr ich ein kleines StĂŒck mit der Strassenbahn Nummer 12. Ich lief den Schiffen entlang zur Festung Akershus. Von dort dann weiter in Richtung Oper und Bahnhof.
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An diesem Tag wurde das erste Mal umgestellt, so dass die Pisten umgekehrt verwendet wurden. Als ich zurĂŒck beim Hotel war, konnte ich noch ein paar Starts aufnehmen. Ich wollte noch einen weiteren Spot anschauen, aber das Wetter war dann so unangenehm, dass ich auf dem Weg dort hin umgekehrt habe. SpĂ€ter nahm der Regen sogar noch zu.
 
Tag 5 – Mittwoch (RĂŒckreise)
Heute war Ausschlafen angesagt. Das Wetter war noch schlimmer. Kurz nach 11 Uhr habe ich ausgecheckt. Ich nahm das letzte mal den Shuttlebus S44 zum Flughafen.
 
KLM sorgte erneut fĂŒr Aufregung. Denn der Flug kam wieder verspĂ€tet. Das Boarding begann erst 5 Minuten vor dem geplanten Start. Das war der Moment, in dem ich mir dachte, dass ich nĂ€chstes Mal lieber nicht mehr so eine Verbindung wĂ€hle, bei der man weniger als eine Stunde Umsteigezeit hat.
Mit 25 Minuten VerspÀtung ging es dann los. Ich kannte das ja vom Hinflug und so dachte ich mir, dass wird schon klappen.
 
Als wir in Amsterdam gelandet sind, habe ich den Flugmodus deaktiviert und wurde gleich mal ĂŒberrascht. Ich bekam Push-Mitteilungen von KLM, dass ich auf den spĂ€teren Flug umgebucht wurde. Ich ging trotzdem zum Gate von meinem gebuchten Flug, welcher sogar auch noch da gewesen wĂ€re, weil auch dieser verspĂ€tet war. Die Dame am Gate hat mir erklĂ€rt, dass es nicht mehr reichen wĂŒrde meinen Koffer umzuladen und er sonst mit einem anderen Flug kommen wĂŒrde. Also akzeptierte ich das und nahm lieber den selben Flug wie mein Koffer. Wenigstens wurde mir auch ein Fensterplatz zugeteilt.
Die Zeit am Schiphol Airport nutzte ich um mich zu Verpflegen und fĂŒr einen Besuch der Panorama Terrasse. Dabei konnte ich noch ein paar interessante Maschinen erwischen.
 
Um 20 Uhr war es dann so weit. Das Boarding begann und mit dem Bus ging es zum Flugzeug. Es sollte mein erster Flug mit einem Fokker F70 werden. Dieser startete dann auch pĂŒnktlich in Richtung Basel.
 
Links
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