LHR Juni 2018

Am Freitag, dem 22. Juni 2018 war es endlich soweit. Es ging wieder nach London Heathrow! Wieder, weil es für mich das dritte Mal sein sollte. Ich bin mit dem 22 Uhr Flug von British Airways von Basel nach London geflogen. British Airways setzt auf dieser Strecke so gut wie immer einen Airbus A319 ein. Fun Fact: Flug am 22. um 22 Uhr und ich hatte den Fensterplatz 22F.

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Nach einem sehr angenehmen Abendflug bin ich kurz vor Mitternacht in meinem Hotel eingetroffen. Dieses war das Renaissance London Heathrow. Schon bei meinem ersten Besuch in London habe ich mich für dieses Hotel entschieden. Ich kann es euch auf alle Fälle empfehlen, es gibt keine Minuspunkte. Und für Spotter ist es das absolute Paradies, denn es gibt die Möglichkeit „Runway View“ Zimmer zu buchen.

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Es war eine kurze Nacht. Denn in London Heathrow kommen um ca. 5 Uhr schon die ersten landenden Flugzeuge. An diesem Wochenende sollte das Westerly-Konzept aktiv sein. Das heisst es wird auf 27L und 27R gestartet und gelandet. In dieser Woche die Landungen zuerst auf 27L und ab 15 Uhr auf 27R. Die Piste, die direkt vor dem Hotel ist, ist die 27R/09L.

Also am Morgen eigentlich keine Landungen vor dem Hotel? Doch! Und zwar zwischen 6 Uhr und 7 Uhr ist so eine grosse Landewelle, dass auf beiden Runways gelandet wird. Dabei entstanden die folgenden Fotos.

Wer nach London Heathrow fliegt, der kann dort die ganze Flotte von British Airways sehen. Der Airbus A380 und die Boeing 747 dürfen da nicht fehlen:

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Die frühen Morgenstunden haben mir auch meine Erstsichtung einer Boeing 737 MAX 8 in den Farben der polnischen LOT beschert.

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Viele weitere Flugzeuge haben sich im schönsten Morgenlicht gezeigt.

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Bis zu dieser Stelle habt ihr schon 3 Fotos von A380 gesehen. Ich habe an diesem Tag 11 Airbus A380 gesehen von 7 verschiedenen Airlines.

Danach war es dann Zeit das Hotel zu verlassen. Ich bin mit dem Bus zur Station Hatton Cross gefahren. Bei der BP Tankstelle habe ich mich mit Essen und Getränken eingedeckt. Das Wetter war perfekt. Von Hatton Cross sind es keine 5 Minuten bis zur Myrtle Avenue. Auf dem Weg zur Myrtle Avenue, dem bekanntesten Spot in London Heathrow, habe ich den folgenden Emirates Airbus A380 von unten aufgenommen.

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An der Myrtle Avenue angekommen, habe ich mehrere Heathrow-Spotter getroffen, die ich von Instagram her kannte. Es war ziemlich cool, von Einheimischen eine Menge Insider-Tipps zu bekommen. Die Myrtle Avenue ist der beste Spot, wenn auf der Piste 27L gelandet wird.

Kaum an der Myrtle Avenue angekommen, kommt auch schon die nächste Boeing 737 MAX 8 rein. Dieses mal die von Air Canada.

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Die nächsten drei Flugzeuge sind alles Erstsichtungen für mich. Die wunderschöne Vatnajökull-Bemalung von Icelandair, sowie auch den TAP A330 hätte ich ja schon in Zürich erwischen können, aber irgendwie hat das noch nie geklappt. So musste das halt in London geschehen. Allerdings der Qatar Airbus A350-900 in One World Livery war noch nie in Zürich.

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Mit den heimischen Spottern wollte ich noch zu einem weiteren Spot, um noch etwas andere Winkel und Hintergründe zu haben. Auf dem Weg dort hin habe ich aus der Myrtle Avenue selbst diesen Aer Lingus Airbus A320 aufgenommen.

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Wenn man von der Wiese bei der Myrtle Avenue durch die Strasse läuft und dann die nächste Strasse überquert, ist ein Fussballclub angeschrieben. Dort ist auch ein Spot, welcher auf Spotterguide.net eingetragen ist. Wir sind an Büschen und einem Zaun vorbei und standen vor einem grossen Feld. Von dort habe ich die folgenden Fotos aufgenommen.

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Danach sind wir wieder zur BP Tankstelle und haben dort nochmals etwas zu Trinken gekauft. Die Tankstelle verfügt auch über WCs. Bis kurz vor 15 Uhr sind wir wieder zur Myrtle Avenue. Danach sind wir mit dem Bus zum „Enfield Road Roundabout“ gefahren. Denn um diese Zeit wurde die Pistenbenutzung umgestellt. Nun erfolgten die Landungen auf der Piste 27R.

Leider hat sich auch das Wetter umgestellt. Vom schönen blauen Himmel mit ein paar Wolken wurde es zu einem komplett grauem Himmel. Auf den Fotos sah das nicht mehr sehr schön aus.

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Allerdings sollten auf den späteren Nachmittag noch ein paar Leckerbissen kommen. Dabei die brandneue Boeing 787 von Gulf Air. So wie der lange Airbus A350-1000 von Qatar Airways.

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Danach wurde es Zeit, mich auf den Weg zu Terminal 5 zu machen. Allerdings nicht mehr zum Spotten, sondern um nach Hause zu fliegen. Es war ein super Tag in London!

Wieder mit einem Airbus A319 startete ich pünktlich um 20:15 Uhr in Richtung Basel.

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Links

LHR 05.05.2018 – Bericht von meinem One-Day-Trip nach London.

LHR 2017 – Bericht von meinem ersten Besuch, bei dem ich auch im Renaissance London Heathrow übernachtet habe.

Ich möchte euch noch ein paar Spotter-Accounts von LHR Spottern auf Instagram empfehlen, welche ich an diesem Tag getroffen habe:

egll_spotter
londonplanespotters
avgeekaviation
city.aviator
the_planeman
avlhr

LHR 05.05.2018

London Heathrow! Das Paradies für alle, welche gerne grosse Flugzeuge haben. Ziemlich viele Fluggesellschaften fliegen LHR mit Heavys an. Am Samstag, 5. Mai ging es für mich und meinen Bruder nach London! Ich habe ihn mitgenommen zu einem meiner One-Day-Trips. So wie ich es schon mal mit Wien und Amsterdam gemacht habe, wollte ich es jetzt mit London testen. Am selben Tag hin und zurück.

Bei British Airways haben wir einen günstigen Flug gefunden. Ab Basel ging es kurz vor dem Mittag nach London. Der Flug mit dem A319 (G-EUOC) war sehr ruhig. Die britische Hauptstadt begrüsste uns mit absolut wolkenfreiem Himmel.

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Das einzige was uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war der Wind! Denn wir haben ursprünglich damit gerechnet, dass wir den Nachmittag an der Myrtle Avenue verbringen können. Aber schon ein paar Tage vorher hat es sich abgezeichnet, dass der Wind am Samstag von Osten nach Westen bläst. Deshalb wurde das „Easterly“-Konzept eingesetzt. Dabei wird den ganzen Tag auf dem Runway 09L gelandet und auf 09R gestartet.


Pistenbenutzung in London Heathrow

Wind von Osten – „Easterly“

Ganzer Tag Landungen auf 09L und Starts auf 09R. Die besten Spots um landende Maschinen zu fotografieren, befinden sich in der Umgebung von Terminal 5.

Wind von Westen – „Westerly“

Immer um 15 Uhr werden die Lande- und Startpiste gewechselt. Und jede Woche wechselt das Ganze. Die eine Woche wird bis 15 Uhr auf 27L gelandet und 27R gestartet. Um 15 Uhr wird dann gewechselt. Die nächste Woche wird vor 15.00 Uhr auf 27R gelandet und 27L gestartet.

Auf der Seite Heathrow Noise gibt es alle Informationen zur Pistenbenutzung.

Auf Twitter hält euch @HeathrowNoise immer auf dem aktuellen Stand, wie gerade gelandet und gestartet wird.


Als wir in London angekommen sind, haben wir uns mit Verpflegung eingedeckt. Im obersten Stockwerk des Terminal 5, haben wir das Gebäude verlassen und standen schon am besten Spot, um die Landungen auf 09L zu fotografieren.

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In London Heathrow sieht man viele exotische Airlines, aber natürlich auch die ganze Flotte von British Airways. Die geht vom Embraer bis zur Boeing 747 und Airbus A380.

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Neben British Airways gibt es noch eine weitere Airline, an der man kaum vorbei kommt. Und das möchte man auch nicht! Ich meine Virgin Atlantic. Eine interessante Airline, denn sie betreiben nur Heavys.

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Ja richtig gesehen, wir haben nicht nur landende Flugzeuge fotografiert, sondern auch Starts auf 09R. Dies ebenfalls von Terminal 5 aus. Dazu sind wir mit dem äusseren Lift, von der obersten Etage, um einen Stock weiter runter ins Parkhaus gefahren. Man kann von dort die Landenden und die Startenden fotografieren.

Klingt perfekt, hat aber seine Haken: Die Starts auf 09R muss man durch einen Zaun fotografieren und es ist schwierig, dass nichts vor dem Flugzeug ist (andere Flugzeuge oder Lampen). Und die Starts sind etwas weiter weg als von dort, wo wir am Anfang waren. Bei diesem wunderbaren Wetter tritt dann auf eine grössere Entfernung Hitzeflimmern auf.

Die brandneue „Year of Zayed“ Bemalung von Etihad konnte ich nur mit einer Lampe vorne dran aufnehmen.

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Hier ein paar Eindrücke von den 09L Landungen:

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Mein absolutes Highlight des Tages war der Malaysia Airbus A350. Er stand zuoberst auf meiner Wunschliste, von den Flugzeugen, welche ich unbedingt sehen wollte.

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Zwischen den ganzen Passagiermaschinen, kam auch der eine oder andere Cargo vorbei.

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Wir entschieden uns, noch eine Runde um den Flughafen zu drehen. So sind wir mit dem Bus via Terminal 4 bis Hatton Cross gefahren. Dank der „Free Travel Zone“ kann man die  meisten öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Flughafen gratis verwenden. Von Hatton Cross sind wir zur Myrtle Avenue gelaufen, damit mein Bruder diese auch mal sieht. Es hatte trotzdem ein paar Spotter dort, welche die Starts von 09R fotografierten. Hoffentlich klappt es nächstes mal wieder mit einem Nachmittag an diesem wunderbaren Spot.

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Danach sind wir mit dem Bus nach „Heathrow Central“ gefahren und von dort mit der U-Bahn zu Terminal 5. Dort sind wir nochmals zum Spot auf der obersten Etage gegangen und haben die letzten Minuten in London genossen.

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Danach ging es durch die Sicherheitskontrolle. Dahinter gab es dann noch etwas zu Essen, bevor wir um 20.15 Uhr wieder mit einem A319 (G-EUPK) nach Hause geflogen sind.

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Es war ein super Tag, an diesem riesigen Flughafen. Und es war ganz sicher nicht mein letzter Besuch!

Alle Tipps zum Spotten in London Heathrow gibt es auf Spotterguide.net -> Zum Spotterguide von LHR

Weitere Berichte

Im Sommer 2017 war ich das erste Mal in London zum Spotten. Hier geht’s zum Bericht.

One-Day-Trips habe ich vorher schon zwei mal gemacht, allerdings gibt es nur einen Bericht zu dem nach Wien.

Im Fokus: TC-ACR

Nach dem der erste Beitrag im neuen Format „im Fokus“ für viele gute Feedbacks gesorgt hat, möchte ich euch nicht mehr lange auf den zweiten warten lassen.

Mein heutiges Flugzeug im Fokus trägt die Registration TC-ACR. Nach dem wir letztes mal einen Airbus hatten, ist es dieses mal eine Boeing. Genau genommen eine Boeing 747-400F. Also dieses Mal eine Cargo-Maschine.

Eine Boeing 747-400F hat eine Länge von 71 Metern, das sind fast zwei Airbus A320 hintereinander.

Die TC-ACR wurde 2002 ausgeliefert und ist jetzt 15 Jahre alt. Ausgeliefert wurde sie an Air France. Für die französische Airline war sie 13 Jahre lang unterwegs. Seit 2015 ist sie für die Saudia Arabian Airlines als Saudia Cargo unterwegs. Sie ist aber nur geleast, denn offiziell gehört sie der türkischen My Cargo Airlines. Deshalb auch die türkische Registration (TC).

Leider kann unsere heutige Maschine aktuell nicht unterwegs sein, da sie am 11. November 2017 verunglückt ist. Sie sollte an diesem Tag im November als Flug SV916 von Maastricht nach Jeddah fliegen. Die Piloten beschleunigten zum Start, brachen diesen aber wegen Problemen mit einem Triebwerk ab. Die Boeing 747 rollte zu weit und über den Pistenrand hinaus. Die Maschine blieb mit allen Rädern im Gras stecken. Seither steht die Maschine immer noch in Maastricht.

Zwei Monate bevor die Boeing 747 über den Pistenrand rollte, habe ich sie in Amsterdam gesehen. Am 6. September 2017 war ich auf der Heimreise von Oslo. Wegen der Verspätung von meinem Flug von Oslo nach Amsterdam, habe ich den Anschluss verpasst. Die Wartezeit verbrachte ich auf der „Panorama Terrace“.

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Zum letzten Beitrag:
Im Fokus: EI-DEF

Air Force One!

Wow, dieser Titel ist sowas von unkreativ. Mir wären tausend andere Titel für diesen Tag am Flughafen Zürich eingefallen. Aber genau dieser Titel, der dieses Flugzeug beschreibt, ist trotz der fehlenden Kreativität absolut treffend. Denn genau wegen dieser Air Force One pilgerten hunderte Planespotter und Schaulustige an den Flughafen Zürich.

Wenn ich euch hier von diesem 25. Januar 2018 berichte, dann möchte ich ganz vorne anfangen. Bei diesem übertriebenen Medienrummel. Man kann davon ausgehen, dass am WEF gar nicht so viel interessantes passiert. Oder man könnte es meinen. Jedesmal während dem WEF, werden die Schweizer Zeitungen zu Planespottern und Aviatikexperten. Statt zu berichten, was da unsere wichtigen Personen in der Politik erzählen, machen sie einen grösseren Rummel um die Flugbewegungen. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn die Medien nicht immer übertreiben und teilweise falsche Informationen verbreiten. So wurde von einem gesperrten Heligrill und einer möglichen Sperrzone um das Pistenende gesprochen. Ach ja, es könnte auch Strassensperren und Kontrollen geben.

Okay, so weit so gut. Es war Mittwoch Abend und ich musste mir langsam meinen eigenen Plan erstellen. Wo und wie möchte ich versuchen die Air Force One zu fotografieren. In der Zwischenzeit war klar, dass der Heligrill gar nicht gesperrt werden soll. Aber für mich war das Pistenende sowieso der attraktivere Spot. Ich wollte die Air Force One fotografieren und nicht die Lampen des Flughafens oder die im Blickfeld abgestellten Privatjets. So plante ich mit einer sehr frühen Abfahrt nach Zürich.

Donnerstag, ca. 6:00 Uhr. Ich mache mich auf den Weg nach Zürich. Auf einer gut gefüllten Autobahn, bin ich gut durchgekommen und war kurz nach 7 Uhr in Zürich. Ich parkte mein Auto am Pistenende und war ganz schön erstaunt wieviele Autos schon da waren. (Das ist der Moment wo ich erwähnen muss, dass da keine Strassensperren und auch keine Kontrollen waren, wie es eine gewisse Zeitung vorhersagte).

Mit dem ersten Foto in diesem Beitrag, möchte ich gleich zeigen, dass sich ein früher Besuch am Flughafen immer lohnt. Auch wenn keine Air Force One kommt. Die frühen Morgenstunden sind meine Lieblingszeit am Flughafen.

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Dieses Foto zeigt die Boeing 737 PH-BXF von KLM. Der Sonnenaufgang war spektakulär.

Um die aufgehende Sonne hinter mir zu haben, machte ich mich auf den Weg zur anderen Seite am Pistenende. Dort standen auch schon viele Spotter, welche man so vom sehen her kennt. Da wusste ich, ich bin am richtigen Platz.

Um uns die Wartezeit zu verkürzen, zeigte sich auch noch eine ehemalige Air Berlin Maschine. Die Boeing 737 war für Eurowings unterwegs.

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Es war nicht gerade warm, aber man konnte es aushalten. Die vorhersagen zur Ankunft der Air Force One wurden immer genauer. Aber die Amerikaner haben sich ja schön gesteigert. Zuerst ging es mal klein los. Die erste Maschine war eine Boeing C-40, welche auf einer Boeing 737 basiert.

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Die Parkplätze waren nun ziemlich gefüllt. Die Feldwege und Felder belegt von Planespottern. Die nächste Maschine aus Amerika war im Anflug. Eine Nummer grösser. Dieses mal die Boeing C-32A, mit der Registration 25-0118. (Basiert auf einer Boeing 757).

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Jetzt wurden wir langsam nervös. Es sollte noch rund 15 Minuten dauern, bis die Air Force One im Endanflug ist. Und dann ging es los! Hinter den Bäumen erschien die Air Force One! Die Maschine, welche seit 18 Jahren nicht mehr in Zürich zu sehen war. Die Maschine, welche so viel Wirbel in den letzten Tagen verursacht hat und so viel Vorfreude bei den Spottern.

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Eine Tonaufnahme der auslösenden Kameras wäre sicher interessant gewesen.

Die korrekte Bezeichnung ist Boeing VC-25A, mit der Registration 92-9000. Und an Board der amerikanische Präsident, deshalb das korrekte und berühmte Rufzeichen AIR FORCE ONE.

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Danach wollte ich noch beim Heligrill vorbeischauen, um zu prüfen ob man von dort vielleicht noch einen guten Blick auf die abgestellte Maschine hat. Leider war das nicht Fall.

Nach dem ich diesen Beitrag ziemlich kritisch gegenüber den Medien begonnen habe, so möchte ich ihn auch mit dem Thema Medien beenden. Denn als ich mich auf den Heimweg machen wollte, wurde ich noch von einem Reporter von Tele Züri aufgehalten. Er würde mir gerne ein paar Fragen stellen, wie ich die Landung der Air Force One erlebt habe. Es wurde nur eine ganz kurze Szene daraus in den News von Tele Züri und Tele M1 gezeigt. Dafür mit einer Kernaussage, welche für alle Spotter am WEF zählt. Auf Hochdeutsch übersetzt:

„Es ging mir absolut um das Flugzeug, es hätte auch leer kommen können, dass wäre mir egal!“

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Zum Beitrag von Tele Züri.

Während ich diesen Bericht verfasst habe, machte sich die Air Force One wieder auf den Weg nach Amerika. Danke für dieses unglaubliche Erlebnis und bis bald!

Jahresrückblick 2017

Im Dezember 2016 startete ich mein neues Projekt zur eigenen Homepage. Nun ist es schon ein Jahr her und ich kann euch meinen ersten Jahresrückblick präsentieren.

Nicht immer klappte alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber trotzdem bin ich sehr zufrieden und habe mich immer über euer Feedback gefreut!

Das Jahr in Zahlen

Im Jahr 2017 haben 1’314 Besucher ihren Weg auf Lesiecki.com gefunden, diese haben über 8’000 Aufrufe generiert. (Stand 10.12.17)

Das richtig erstaunliche an den Besuchern ist aber ihre Herkunft. Menschen aus 39 verschiedenen Ländern haben ihren Weg auf meine Website gefunden! Die meisten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Die Plätze 4 bis 10 sind dann teilweise doch eher exotisch: Kanada, Brasilien, USA, England, Österreich, Niederlande, Arabische Emirate und Panama. Danach folgen viele weitere Europäische Staaten, mit ein paar Afrikanischen und Asiatischen gemischt.

Der beliebteste Beitrag, welcher auch die meisten Aufrufe hat, ist mein Reisebericht zu meinen Ferien auf der Insel Bali.

So genug Zahlen, los geht es mit meinem Jahresbericht!

Januar

Am 14. Januar, das Wochenende vor dem WEF, ging es nach Zürich. Bei eisigem Wind hofften wir auf die ersten Vorboten des World Economic Forums. Und die kamen auch. Mein absolutes Highlight, von dem ich auch heute noch schwärme, war der dunkelblaue Airbus A340 von Azerbaijan. Des weiteren kamen noch zwei Boeing C-17.

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Unter der Woche, während das WEF eigentlich statt gefunden hat, konnte ich nicht nach Zürich. Aber den nächsten Samstag ging es wieder nach Zürich. Das Thermometer zeigte -5°c… Wir hofften noch auch ein paar WEF-Specials, aber leider wurde nichts daraus. Das WEF war leider etwas enttäuschend.

Februar

Jeder kennt den Begriff „Tagesausflug“. Einen Ausflug, welcher nur einen Tag dauert und man am Abend wieder Zuhause ist. So einen habe ich am 11. Februar gemacht. Das Ziel war Wien. Was an einem Tag nach Wien und wieder zurück? Ja das geht, Swiss machte es möglich. Ich habe einen Hinflug um 07:10 Uhr gebucht und den Rückflug um 19:50 Uhr.

Früh aufstehen war angesagt, aber alleine für den Sonnenaufgang beim Start hat es sich gelohnt! Die meiste Zeit in Wien, habe ich am Flughafen verbracht.
Hier geht’s zum Bericht „Servus Wien“.

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März

Air Baltic sorgte für Aufsehen. Zu Beginn des Jahres, kamen die Letten das erste mal mit ihrem brandneuen Bombardier CS300 nach Zürich. Im März war es dann so weit, dass auch ich ihn endlich erwischt habe.

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April

Stop! Nein, es kommt kein Aprilscherz. Auch wenn viele dachten, es wäre einer. Genau auf den 1. April 2017 wechselte Qatar Airways von der bisher eingesetzten Boeing 787 auf den Airbus A350. Qatar ist die erste Fluggesellschaft, welche den Flughafen Zürich mit einem Airbus A350 bedient. Bei bestem Wetter wurde die Maschine A7-ALN von vielen Spottern und Schaulustigen erwartet.

Hier geht’s zum Beitrag von damals.

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Mai

Im Mai war es endlich so weit! Für mich ging es das erste Mal in Richtung Asien, auf die wunderschöne Insel Bali. Ebenfalls eine Premiere war für mich mein erster Flug mit einem Airbus A380 und mit der Fluggesellschaft Emirates. Ich könnte euch jetzt wieder einen riesen Bericht schreiben und tausende Fotos anhängen, aber am besten schaut ihr mal bei meinem Reisebericht vorbei.

Bali 2017 – Reisebericht

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Juni

Das Highlight im Juni fand am 24. statt, denn dann feierte der Flughafen Frankfurt den „Tag der Luftfahrt“. Also machte ich mich auf den Weg zu meinem ersten Besuch des grössten Flughafen in Deutschland. Es war ein super Erlebnis, obwohl viele Fotos auf Grund der hohen Temperaturen stark verflimmert waren.

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Juli

Das „Spotter-Technische-Highlight“ des Jahres fand im Juli statt. Ich habe es mir gegönnt und bin über’s Wochenende nach London geflogen. Mit British Airways von Basel direkt an den grössten Flughafen Europas – London Heathrow! Ich habe zwei Nächte im edlen Renaissance London Heathrow verbracht. Ein Besuch der berühmten Myrtle Avenue durfte natürlich nicht fehlen, es ist wahrscheinlich der bekannteste Spot in Europa! Auch in diesem Fall verweise ich euch auf meinen ausführlichen Bericht.

London Heathrow

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August

Im achten Montag des Jahres ging es im gleichen Stil weiter. Nach Frankfurt und London, sollte nun auch noch Amsterdam hinzukommen. Ein Städtetrip inklusive einem Besuch der „Panorama Terrace“ am Schiphol Airport war mein Geschenk zum 25. Geburtstag. So haben wir drei Tage bei bestem Wetter in Amsterdam verbracht. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich nie gedacht, dass ich in diesem Jahr noch zwei weitere mal auf dieser Terrasse landen werde.

Zum Reisebericht von Amsterdam

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Am einen Wochenende ging es nach Amsterdam, am nächsten nach Oslo. Da ich aber Ferien hatte, konnte ich dazwischen sogar noch einen Besuch in Frankfurt einbauen. Dieses Mal ging es an das Pistenende, somit keine Probleme mit Hitzeflimmern.

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September

Und wieder ging es nach Amsterdam. Aber nur zum Umsteigen. Dieses mal führte mich mein Weg nach Oslo. Ich verbrachte nicht ganz fünf Tage in Norwegen. Am ersten Tag sind mir super Fotos gelungen, während den „Golden Hours“ als sich die Sonne am verabschieden war.

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Leider blieb das Wetter nicht so. Aber irgendwann muss man auch mal etwas Pech haben. Die weiteren Tage waren sehr grau und regnerisch. Das Glück im Unglück kam dann aber noch bei der Heimreise. Weil ich meinen Anschluss verpasst habe, konnte ich in Amsterdam nochmals einen Nachmittag auf der Besucherterasse verbringen…

Wer mehr von dieser Reise in den Norden lesen möchte, klickt hier.

Oktober

Wer sich für Luftfahrt interessiert, der verbindet den Oktober vor allem mit dem Abschied von Air Berlin. Das war ein richtig Emotionaler Abschied, als Live vom letzten Flug berichtet wurde.

Im Oktober sind mir die folgenden zwei Fotos am gleichen Tag gelungen. Beide gehören zu meinen Lieblingsaufnahmen aus diesem Jahr.

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November

Da ich im November sehr oft auch Samstags gearbeitet habe, war ich nicht ein einziges Mal am Flughafen. Somit ist das Highlight aus dem November ein Instagram-Highlight. Und zwar habe ich in diesem Monat das Foto hochgeladen, welches bisher am meisten Likes bekommen hat. Das sind aktuell 563! (Stand 05.12.17)

Darum nutze ich diesen Monat, um einfach mal Danke zu sagen. Danke für euren Support auf Instagram. Und Danke für über 1’700 Follower!

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Dezember

Eigentlich war ja keine Reise mehr geplant. Ich weiss nicht mal warum, aber ich habe mir ein bisschen die Flugpreise angeschaut. Und dabei habe ich ein Angebot gefunden, bei dem ich keine andere Wahl hatte, als es zu buchen.

So führte mich am 9. Dezember mein Weg erneut nach Amsterdam. Genau wie ich mein Jahr begann, mit dem „Tagesausflug“ nach Wien, werde ich es mit genau so einem „Tagesausflug“ beenden. Mit EasyJet ging es sehr früh nach Amsterdam und am Nachmittag wieder zurück.

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Das Wetter meinte es gut mit mir. Es war zwar nicht gerade sehr schön und angenehm, aber immerhin zeigte sich die Sonne zwischendurch. Zum Abschluss ein paar Eindrücke von den Fotos, welche in den paar Stunden Aufenthalt entstanden sind.

Ich schätze es sehr, das ich dieses Jahr so viel Reisen konnte. Das entspricht aufjedenfall nicht meinem „Standard“. Es gab noch kein Jahr, in dem ich so viel geflogen bin. Ich hoffe euch hat mein Jahresrückblick gefallen und bis bald!

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch, so wie auch einen guten Start ins Jahr 2018!

Oliver Lesiecki

Update – 30.09.2017

In der Kategorie Fotos wurden 4 neue Fotos hinzugefügt. Diese möchte ich euch hier vorstellen. Alle Fotos wurden am 24. September 2017 am Flughafen Zürich aufgenommen.

British Airways
Boeing 767 (G-BZHC)
Aufgenommen beim Parkplatz an der Bülacherstrasse

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Qatar Airways
Airbus A350 (A7-ALN)
Aufgenommen aus dem Parkhaus P6

WM_Qatar_A350_A7ALN_10_ZRH_2017

Swiss
Airbus A320 (HB-IJN)
Aufgenommen beim Parkplatz an der Bülacherstrasse

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Swiss
Airbus A320 (HB-IJS)
Aufgenommen aus dem Parkhaus P3

WP_Swiss_A320_HBIJS_01_ZRH_2017

Auf nach Oslo

Spotterbericht zu Oslo Gardermoen vom 02. bis 06. September 2017.

Tag 1 – Samstag (Anreise)

Genau am Samstag vor einer Woche ging es von Basel nach Amsterdam (zum Reisebericht) und jetzt ging es schon wieder an den Euroairport. Und zwar wieder nach Amsterdam! Allerdings nur zum Umsteigen, denn das Ziel war Oslo.

Eigentlich sollte es ein gemütlicher Flug von Basel nach Amsterdam werden. Ich bin ziemlich schnell durch die Kontrolle gekommen und war früh am Gate 34. Alles war ganz gemütlich und ich nahm mir noch einen Kaffee. Und dann kam plötzlich dieses SMS, welches alles ein bisschen zur Zitterpartie werden liess.

„Die Abflugzeit von Flug KL1990 am 02/09 hat sich geändert. Voraussichtlich neue Abflugzeit 15:00 Uhr 02/09. Fragen Sie, falls nötig, unser Flughafenpersonal. KLM“

Mir wurde schnell klar, dass mit der neuen Abflugzeit, ein erreichen meines Anschluss nach Oslo sehr unwahrscheinlich ist. Ich nahm Kontakt zu KLM auf und mir wurde versichert, falls ich meinen Anschluss verpasse, werde ich auf den nächsten Flug umgebucht. Das selbe wurde mir am Euroairport am Gate gesagt. Der nächste Flug von Amsterdam nach Oslo wäre um 20:50 Uhr. Also genau vier Stunden später. Wie ich bald erfuhr, war der Grund für die Verspätung, das Schlechte Wetter in Amsterdam.

Als mein Embraer ERJ-175STD endlich in Basel ankam, ging alles ziemlich schnell. Wir wurden 10 Minuten vor der neuen Zeit gepusht. Kaum in der Luft, verkündete der Pilot, dass er „good news“ für uns hat. Dank kräftigem Rückenwind können wir noch mehr Zeit einholen, so dass wir mit nur ca. 5 Minuten Verspätung in Amsterdam eintreffen.

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Von dem schlechten Wetter war beim Anflug nicht viel zu sehen, denn es handelte sich um sehr starken Wind. Nach dem Transfer mit Bus und einem schnellen Fussmarsch zu Gate B20, konnte ich noch sehen, wie mein Koffer eingeladen wurde.

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Mit mir und meinem Koffer an Board konnte es weiter gehen in Richtung Oslo. Der zweite Flug wurde mit einem Embraer ERJ-190 durchgeführt.

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Kaum in Oslo angekommen, stand die nächste Katastrophe vor der Türe. Meine Kreditkarte war gestern abgelaufen und am Airport gab es nur ATM’s von DNB. Diese nahmen meine Postfinance Karte nicht. Ich wechselte alle meine restlichen Franken und Euro, welche ich noch bei mir hatte, in Norwegische Kronen um.

Hotel

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Mein Hotel für die vier bevorstehenden Nächte war das Comfort Hotel Runway. Es gibt bei der Buchung keine Möglichkeit direkt ein Zimmer mit Runway View zu buchen. Da ich aber schon im Voraus Kontakt mit dem Hotel aufgenommen habe, konnte ich diesen Wunsch gleich anbringen und er wurde mir erfüllt. Vielen Dank!

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Das Zimmer hat mir gut gefallen. Mein Zimmer war im vierten Stock und am Rand, deshalb hatte ich zwei grosse Fenster. Die anderen Zimmer haben teilweise nur ein schmales Fenster. Durch das doppelte Fenster liess es sich nicht gut fotografieren, die Fotos waren unklar. Jedoch konnte man ein kleines Fenster öffnen, so konnte ich gerade so raus fotografieren ohne Scheibe vorne dran.

Tag 2 – Sonntag

Etwas nervös aufgestanden, bin ich direkt nach Oslo in die Stadt gefahren. Vom Hotel aus musste ich dafür an den Flughafen und von dort mit dem Zug in die Stadt. In Oslo konnte ich an anderen Automaten Bargeld beziehen (Zum Beispiel Forex Bank).

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Ich habe noch eine Runde durch Oslo gedreht, bevor es dann gegen Mittag wieder zurück zum Hotel ging. Eigentlich war dieser Tag für den Flughafen reserviert. Hier ein paar Impressionen aus Oslo:

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Im Hotel angekommen, habe ich zuerst mal mein Zimmer bezahlt. Wie sollte ich denn das bisher auch machen… Danach habe ich ausprobiert, wie es ist aus meinem Zimmer zu Fotografieren. Und anschliessend, habe ich einen Spaziergang in Richtung Pistenende gemacht. Was in Basel die vielen EasyJet sind, in Frankfurt Lufthansa, in Zürich Swiss, sind hier Norwegian und SAS.

Hier ein Foto vom Zimmer aus aufgenommen und eines beim Anflug am Pistenende:

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Am Pistenende gibt es nicht viel. Von dort aus wo man fotografieren kann, steht man eigentlich auf einem Veloweg. So habe ich bald die nächste Position von spotterguide.net aufgesucht. Diese ist etwas näher bei meinem Hotel und zwar hinter dem „Forsvarets Flysamling Gardermoen“. Man sieht gerade knapp über den Zaun und kann alle Landungen und Starts fotografieren (siehe Fotos unten). Beim Rückweg zum Hotel, habe ich herausgefunden, dass ich dem Zaun entlang laufen kann und so nicht einmal 5 Minuten brauche um dort hin zu kommen.

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Tag 3 – Montag

Dieser Tag sollte nun für den Flughafen genutzt werden. Allerdings wusste ich schon im voraus, dass es Regnen wird. So bin ich gleich nach dem Frühstück zu dem Spot, bei dem ich am Tag zuvor als letztes war. Es ging ein sehr unangenehmer Wind und als es dann  zu Regnen begann, habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht.

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Vom Hotel aus konnte ich noch einige Flugzeuge erwischen. Das Wetter war richtig unangenehm. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Shuttle Bus an den Airport und schlenderte dort etwas umher.

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An diesem grauen Tag entstand auch der ganze Text, welchen ihr bis jetzt gelesen habt 😉

Tag 4 – Dienstag

Am Morgen ging es auf direktem Weg in die Stadt. Zum Glück sah ich schon am Sonntag, bei besserem Wetter, etwas von der Stadt. Denn bei dem grauen Wetter machte die Stadt nicht den selben sympathischen Eindruck. Zu Fuss bin ich bis zum Vigelandsanlegget, auch als Vigelandpark bekannt, geschlendert.

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Kaum war ich aus dem Park draussen, begann es zu regnen. Deshalb fuhr ich ein kleines Stück mit der Strassenbahn Nummer 12. Ich lief den Schiffen entlang zur Festung Akershus. Von dort dann weiter in Richtung Oper und Bahnhof.

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An diesem Tag wurde das erste Mal umgestellt, so dass die Pisten umgekehrt verwendet wurden. Als ich zurück beim Hotel war, konnte ich noch ein paar Starts aufnehmen. Ich wollte noch einen weiteren Spot anschauen, aber das Wetter war dann so unangenehm, dass ich auf dem Weg dort hin umgekehrt habe. Später nahm der Regen sogar noch zu.

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Tag 5 – Mittwoch (Rückreise)

Heute war Ausschlafen angesagt. Das Wetter war noch schlimmer. Kurz nach 11 Uhr habe ich ausgecheckt. Ich nahm das letzte mal den Shuttlebus S44 zum Flughafen.

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KLM sorgte erneut für Aufregung. Denn der Flug kam wieder verspätet. Das Boarding begann erst 5 Minuten vor dem geplanten Start. Das war der Moment, in dem ich mir dachte, dass ich nächstes Mal lieber nicht mehr so eine Verbindung wähle, bei der man weniger als eine Stunde Umsteigezeit hat.

Mit 25 Minuten Verspätung ging es dann los. Ich kannte das ja vom Hinflug und so dachte ich mir, dass wird schon klappen.

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Als wir in Amsterdam gelandet sind, habe ich den Flugmodus deaktiviert und wurde gleich mal überrascht. Ich bekam Push-Mitteilungen von KLM, dass ich auf den späteren Flug umgebucht wurde. Ich ging trotzdem zum Gate von meinem gebuchten Flug, welcher sogar auch noch da gewesen wäre, weil auch dieser verspätet war. Die Dame am Gate hat mir erklärt, dass es nicht mehr reichen würde meinen Koffer umzuladen und er sonst mit einem anderen Flug kommen würde. Also akzeptierte ich das und nahm lieber den selben Flug wie mein Koffer. Wenigstens wurde mir auch ein Fensterplatz zugeteilt.

Die Zeit am Schiphol Airport nutzte ich um mich zu Verpflegen und für einen Besuch der Panorama Terrasse. Dabei konnte ich noch ein paar interessante Maschinen erwischen.

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Um 20 Uhr war es dann so weit. Das Boarding begann und mit dem Bus ging es zum Flugzeug. Es sollte mein erster Flug mit einem Fokker F70 werden. Dieser startete dann auch pünktlich in Richtung Basel.

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Links

Hier klicken um zur Spotterguide für Oslo Gardermoen zu kommen.

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