Roadtrip 2016 – Die Vorgeschichte

Dieses Mal geht es nicht um einen Reisebericht für klassische Hinflug-Hotel-Rückflug Ferien, sondern um unseren „Roadtrip 2016“. Eine alternative wenn man mal aufs Fliegen verzichten kann, möchte oder muss. Ich möchte euch den Roadtrip in zwei Blogs aufteilen. Im ersten die Planung und Vorbereitung. Im zweiten einen Reisebericht.

Vielleicht hattet ihr auch schon mal die Idee einen Roadtrip zu machen, aber habt es doch nie durchgezogen. Oder vielleicht hattet ihr diese Idee noch gar nie und ich kann euch nun diese Variante des Reisens näher bringen. Oder möglicherweise kann ich euch auch einfach mit einzelnen Stationen unseres Roadtrips für eine Reise dort hin begeistern.

Die Idee zum Roadtrip

Die ganze Geschichte beginnt schon Ende Jahr 2015. Meine Freundin (ihren Blog könnt ihr hier finden) plante ihre Sommerferien mit ihrer Schwester. Das ergab, dass ich meinen besten Kumpel fragte, ob er schon etwas geplant hätte und er verneinte. Wenige Tage später gingen wir zum Italiener Pizza essen und ich erzählte ihm von meiner Idee. Wir könnten doch eine oder zwei Wochen auf die Insel Rügen fahren. Wir waren beide schon als Kinder auf der Ostseeinsel und wollten irgendwann mal wieder hin. Er war begeistert und wir begannen zu planen.

Von uns bis auf die Insel Rügen sind es über 1’000 Kilometer. So entstand im Gespräch auch die Idee nicht direkt hoch und runter zu fahren, sondern mit Zwischenstops. Wir sassen immer noch vor unserer Pizza und schauten auf unseren Smartphones, was wir in unsere Strecke einbauen könnten. So ergab sich schnell eine Rückfahrt von Rügen durch Polen, Tschechien und Österreich. Von Anfang an mit der Idee nur ein Hotel auf Rügen zu nehmen und nachher spontan zu schauen. Die Strecke wurde immer konkreter und die Zeit auf Rügen selber immer weniger, dafür immer mehr für unseren Roadtrip zur Heimreise. So dass am Schluss Rügen nur noch der Start zu unserem Roadtrip war.

Wir hatten uns die nächsten Wochen öfters getroffen um unsere Strecke auszuarbeiten.

Die Finale Version sah dann so aus:
Direkt bis zur Insel Rügen. Danach der Ostsee entlang bis nach Danzig in Polen. Von dort wieder in Richtung Süden nach Warschau. Gefolgt von Breslau, Prag, Wien und zum Schluss München.

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(Die eingetragene Route entspricht nicht genau unserer effektiven Route. Zum Beispiel zwischen Seedorf und Danzig sind wir alles der Ostsee entlang gefahren).

Die konkrete Planung

Die Strecke stand fest. Jetzt kam der Faktor Zeit dazu. Wo bleiben wir wie lange und wie lang brauchen wir für die Strecken? Wir hatten total 18 Tagen zur verfügung. Da wir aber flexibel bleiben wollten, haben wir unsere Reise mit 15 Tagen geplant. So hatten wir noch 3 Tage, die wir spontan einsetzen konnten, wenn wir an einem Ort länger bleiben wollten oder die Strecken doch zu gross wären. In der Zwischenzeit habe ich ein kleines Buch zur Dokumentation angelegt. In dieses wurde jede Strecke eingetragen, so wie alle Infos zu den Ländern (zum Beispiel Vignettenpflicht und Preise in Österreich und Tschechien).

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Finale Version

In der Finalen Version gab es dann noch ein paar Änderungen. Zum Beispiel weil wir doch schon einen Tag früher los fahren konnten, aber unsere Ferienwohnung auf Rügen schon gebucht hatten. So haben wir vorher noch einen Stop in Schwerin eingebaut. Dafür haben wir auch schon ein Hotelzimmer gebucht. Alle Hotels könnt ihr im Reisebericht finden.
Wir haben vor unserer Reise nur dieses Hotel und die Ferienwohnung auf Rügen gebucht, mehr nicht.

Das Auto

Zum Schluss geht es noch um das Wichtigste auf einem Roadtrip – das Auto, welches euch zu euren Zielen und wieder nach Hause bringen soll. In unserem Fall haben wir uns für den Toyota Previa von meinem Kumpel entschieden. Dieser ist mit Baujahr 1994 nicht gerade der neuste, hat uns aber auf unserer Reise niemals im Stich gelassen! Da wir damit rechneten, auch mal im Auto zu schlafen, hätten wir in dem jedenfalls genug Platz. Auf den Flugzeugbereich übertragen, könnte man den als Heavy oder Widebody beschreiben. Beinfreiheit und maximal Gepäck unendlich 😉 Natürlich gibt es hier nicht einfach ein Ticket, welches jeder selbst bezahlt, sondern man muss sich selber einig werden wie man die Benzinkosten aufteilen möchte. Wir haben uns darauf geeinigt, abwechslungsweise zu tanken und zu bezahlen, auch wenn es so nicht 100% halbiert ist, wir sind da nicht so pingelig.

Hier geht’s zum Reisebericht.

2 Gedanken zu “Roadtrip 2016 – Die Vorgeschichte

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