Mallorca 2018 – Reisebericht

Am Samstag, 18. August 2018, kurz vor 7 Uhr haben wir uns auf den Weg zum Euroairport gemacht. Wir haben unsere Koffer abgegeben und sind ziemlich schnell durch die Sicherheitskontrolle gekommen. Nach einem Kaffee aus dem Automaten, begann das Boarding pünktlich.

Wir waren zu viert unterwegs. Meine Freundin, zwei Kolleginnen und ich. Wir hätten die Plätze 20A, B, C und D gehabt. Allerdings wurden drei von uns beim Boarding neue Plätze zugeteilt. Die drei wurden auf verschiedene Gangplätze im vorderen Bereich des Flugzeugs verteilt. Ich habe meinen Platz 20D behalten. Als wir in unserem Airbus A320 mit der Registrstion OE-IJK sassen, sahen wir weshalb unsere Plätze gewechselt wurden. Es waren sehr viele Familien mit Kleinkindern an Board. Und so eine sass auch auf unseren Plätzen.

Aus nie erwähnten Gründen, sind wir mit ca. 35 Minuten Verspätung in Richtung Spanien gestartet.

Als wir auf der spanischen Insel gelandet sind und unser Gepäck geholt hatten, haben wir unser Mietauto in Empfang genommen. Es war ein brandneuer VW Golf 7 TSI. Gemietet haben wir bei Sixt. Danach ging es mit einem kurzen Einkaufs-Stop zur Finca.

Wir haben uns eingerichtet und sind anschliessend nochmals zum Einkaufen gefahren. Den ersten Abend haben wir in der Finca genossen, selber gekocht und natürlich gleich einen Sprung in den Pool gewagt.

Finca Casa Loca

Die Finca mit dem Namen Casa Loca war unser sehr schönes Zuhause für die kommenden Tage. Die Finca hat im Erdgeschoss ein gemütliches Wohnzimmer mit offener Küche, ein Esstisch und ein kleines Bad. Im Obergeschoss befinden sich zwei Schlafzimmer und ein grosses Bad mit Dusche. Die Finca hat einen sehr schönen Aussenbereich inklusive Pool und einem grosszügigen Garten mit Feigen-, Limetten, Zitronen- und Olivenbäumen.

Finca Casa Loca auf Airbnb

IMG_4534X IMG_4536X IMG_4547X IMG_4550X DCIM100MEDIADJI_0001.JPG

Sonntag

Bei schon sehr hohen Temperaturen am Morgen, haben wir unser Frühstück im Garten genossen. Aber bevor es ans Essen ging, gab es eine Abkühlung mit einem Sprung in den Pool.

Wir hatten zu Beginn etwas Probleme mit der Klimaanlage in einem der Schlafzimmer. Sie kühlte viel zu stark und lies sich nicht schwächer einstellen. Am Morgen war sie ganz nass und hat getropft, obwohl wir sie die ganze Nacht ausgeschalten hatten. Wir haben es unseren „Gastgebern“ gemeldet und sie haben sich sehr schnell darum gekümmert, dass bald jemand danach schauen wird.

Am Nachmittag sind wir mit dem Auto zum Strand bei Playa de Muro gefahren. Es ist ein ziemlicher Touri-Strand, an dem sich auch viele Hotelkästen befinden. Trotzdem war es schön, das erste mal in diesem Jahr im Meer zu baden.

IMG_4558A IMG_4564A

Gegen Abend sind wir weiter gefahren. Das Ziel war Port Pollença. Die Strandpromenade ist sehr schön und lädt zum Shoppen ein. Viele kleine Shops und Restaurants befinden sich in der Strasse direkt am Strand. Wir haben im El Bistro etwas gegessen. Für Vegetarier gibt es dort eine sehr feine vegetarische Paella.

IMG_4589B IMG_4594B

Montag

Wir haben wieder Draussen gefrühstückt und uns mit einem Sprung in den Pool abgekühlt. Als wir bereit waren um los zu fahren, kamen gerade die Handwerker, die nach unserer Klimaanlage schauen sollten. Die zwei machten einen netten und seriösen Eindruck. Als es klar war, dass es länger dauern würde, entschieden wir uns dazu, die beiden alleine in unserer Finca zu lassen und los zu fahren.

Ich möchte hier unbedingt erwähnen, dass es sich bei der Klimaanlage um eine ganz neue Anlage handelt und nach dem die Elektriker ein Kabel ausgetauscht haben, hat auch alles super funktioniert.

Wir fuhren zum Mallorca Fashion Outlet. Zum Glück ist das hier kein Fashion-Blog und ich muss euch nicht das ganze Angebot aufzählen. Das Areal ist schön gemacht, aber für mich war es kein richtiges Outlet. Die Preise schienen sehr normal.

IMG_4602C IMG_4603C

Weiter ging es dann in Richtung Palma. Beim Carrefour im FAN Shopping Center haben wir einen Grosseinkauf für die nächsten Tage gemacht.

Heute haben wir uns zum Nachtessen mal ganz einfach Pasta mit Tomatensauce gemacht.

Dienstag

Ausschlafen bis zum Mittag kam gar nicht in Frage. Denn heute wollten wir wieder was neues von der Insel sehen. Unser erstes Ziel war der „Torrent de Pareis“. Die Strecke dort hin haben wir definitiv unterschätzt. Die Apple Karte zeigte ungefähr eine Stunde, das Navigationssystem im Auto 40 Minuten. Aber tatsächlich war es definitiv mehr als eine Stunde. Die Strecke ist kurvig und manchmal sehr schmal. Meistens wäre 90 erlaubt, aber das ist defintiv unmöglich, sonst war es eure letzte Autofahrt. Die einzige Zufahrt führt euch zuerst hinauf und nachher wieder herunter. Unten angekommen, gibt es einen grossen Parkplatz. Die Fahrt dort hin ist auch schon ein Highlight, denn die Landschaft ist sehr schön. Vom Parkplatz geht es an ein paar kleineren Restaurants und Souvenirshops vorbei, in Richtung des bekannten kleinen Strandabschnitts, welcher sich zwischen zwei impossanten Felswänden befindet. Auf dem kleinen Kiesstrand, drängeln sich die Touristen auf den vordersten Metern am Wasser. Um so gemütlicher ist es etwas weiter hinten im Tal. Wir haben ein bisschen Zeit dort verbracht und uns im Meer abgekühlt.

IMG_4608D IMG_4618D

Auch meine Drohne, die DJI Mavic Pro, war mit am Start. Auf den Fotos ist gut zu sehen, wie sich die Menschen direkt vorne am Meer drängeln und es hinten eigentlich viel gemütlicher ist.

DCIM100MEDIADJI_0017.JPG DCIM100MEDIADJI_0033.JPG

Zum Nachtessen wollten wir in eine Pizzeria in Pollença. Allerdings hat uns diese zu spät aufgemacht. Denn wir wollten pünktlich zum Sonnenuntergang am Cap de Formentor sein. So entschlossen wir uns zum Nachtessen im „Ca N‘ Olesa“ in Pollença. Dort gab es dann trotzdem Pizza. Nach dem Essen haben wir schnell bezahlt, um gleich los zu fahren. Die Strecke zum Cap de Formentor ist nicht so lang wie die, welche wir schon am Morgen absolviert haben, aber sie hatte es auch in sich. Die Strassen waren noch schmäler. Am Leuchtturm oben gibt es keinen richtigen Parkplatz. Es ist ein ziemliches Verkehrschaos auf den letzten Metern. Deshalb hat die Regierung von Mallorca auch ein neues Konzept entwickelt. Tagsüber zwischen 10:00 bis 19:00 Uhr dürfen keine Autos zum Cap hochfahren, es fährt ein Shuttlebus von Port Pollença. Offenbar waren wir nicht die einzigen, die zum Sonnenuntergang dort hoch wollten. Es hat sich auch gelohnt. Den Sonnenaufgang würde man warscheinlich auch sehr gut sehen.

IMG_4637E IMG_4639E

Mittwoch

Heute ausgeschlafen? Nein, heute noch früher Aufstehen! Um 06:30 Uhr klingelte der Wecker. Unser Ziel für diesen Tag war der Süden der Insel. Als erstes fuhren wir zum Nationalpark Mondrago, wo sich auch die Bucht Cala Mondrago befindet. Es hat sich geloht so früh aufstehen! Denn als wir ankaman, konnte man die schon anwesenden Touristen an einer Hand abzählen. Das hat sich bis zum Mittag noch geändert. Das Wasser war dann bei den vielen badenden Touristen auch nicht mehr so klar, wie ganz am Morgen. Schon ab 11 Uhr war die Bucht voller Leute.

IMG_4650F IMG_4653F

DCIM100MEDIADJI_0034.JPG DCIM100MEDIADJI_0036.JPG

Wir haben uns auf den Weg gemacht zum Fischerdörfchen Cala Figuera. Auf dem Weg dort hin haben wir uns verfahren, da uns das Navi über eine Treppe leiten wollte. Das Dörfchen ist sehr schön direkt am Wasser gelegen. Es ist wirklich sehr klein und man hat es schnell gesehen, trotzdem lohnt sich ein Besuch. In einem Restaurant mit wunderbarem Ausblick, haben wir uns eine Abkühlung gegönnt. Es war warscheinlich der heissteste Tag während unserer Reise.

IMG_4666G.JPG

Von Cala Figuera fuhren wir noch weiter in den Süden. Und zwar zum südlichsten Punkt der Insel, zum Cap des Salines. Die Strasse führt einen direkt bis zum Leuchtturm vor. Sobald ihr die parkenden Autos seht, solltet ihr euch nach einem Parkplatz umschauen. Zum Leuchtturm vor fahren und dann umkehren, ist keine gute Idee! Denn es hat keinen Wendeplatz und ist sehr eng! Die Mutternatur hat grosse Löcher in die Felsen gefressen. In diesen ist es möglich Salz zu finden. Teilweise sind sie schon ausgetrocknet und glänzen ganz weiss, andere sind noch mit Wasser gefüllt. Aus denen, die noch nicht ausgetrocknet sind, könnt ihr euer eigenes Salz mit Hilfe von einem Tuch oder Sieb herausschöpfen.

IMG_4671G IMG_4677G

Danach waren wir ziemlich erschöpft. Die Sonne hat uns ziemlich durchgebraten. Wir waren noch frisches Gemüse einkaufen und sind zurück zur Finca gefahren. Der kulinarische Geheimtipp für Geniesser: Gönnt euch als Apero oder Snach für Zwischendurch einen kleinen Pack Sushi und geniesst diesen in der Abendsonne am Poolrand. So lässt es sich leben 😉

Zum Nachtessen haben wir vegetarische Fajitas selber gemacht.

Donnerstag

Auch am Donnerstag war es richtig heiss. Wir haben geplant gegen später nach Palma zu fahren. Denn meine drei Mitreisenden haben sich dort einen Termin für ein Tattoo stechen zu lassen organisiert. Da es so heiss war, haben wir die Abfahrt nach Palma immer weiter nach hinten geschoben. Im kühlen Pool hat man es am besten ausgehalten.

IMG_4680H IMG_4690H IMG_4692H IMG_4695H

Zum Nachtessen waren wir im Temple Natura. Ein vegetarisch und veganes Restaurant. Wir können es euch defintiv empfehlen. Motivierte Bedienung und richtig gutes Essen!

IMG_4699J IMG_4697J

Nach dem Essen war es für die anderen drei Zeit für ihr Tattoo. Wir haben sehr viel Zeit dort verbracht. Danach sind wir noch durch die Gassen von Palma und über einen Nachtmarkt geschlendert.

IMG_4705K IMG_4709K IMG_4712K IMG_4713K

Freitag

Den letzten vollen Tag auf Mallorca haben wir nochmals genutzt um in der Finca zu chillen, wie man heutzutage sagen würde. Ein bisschen relaxen und entspannen, während es sowieso am heissesten ist. Gegen Abend sind wir nochmals nach Port Pollença gefahren. Dort sind wir nochmals durch die Shops geschlendert und haben die letzten Souvenirs gekauft.

IMG_4727 IMG_4736

Zum Nachtessen sind wir dieses mal aber nicht geblieben. Denn wir haben geplant in der  Pizzeria La Trencadora essen zu gehen. Diese befindet sich in Pollença und wurde uns von den Eigentümern der Finca empfohlen. Und wir können sie euch nur weiterempfehlen, denn es war richtig gut.

IMG_4744 IMG_4745

Samstag

Wir genossen das letzte gemütliche Frühstück in der Finca, bevor wir um 10 Uhr ausgecheckt haben und unsere Schlüssel abgaben. Mit unserem vollgepackten VW Golf sind wir zum Flughafen gefahren. Die ganze Abgabe des Mietwagens, Gepäckabgabe und Sicherheitskontrolle waren ziemlich unkompliziert. Mit einer erneuten Verspätung von ungefähr einer Stunde sind wir nach Hause geflogen. Unser Flugzeug war der Airbus A320 mit der Registration G-EZUF.

IMG_4756

Hamburg 2018 – Reisebericht

Moin! Für Mitte Juli 2018 haben meine Freundin, mein Bruder und ich einen Städtetrip nach Hamburg geplant. Der Hauptgrund warum wir Hamburg wählten, war Airbus! Wir wollten eine Führung im Werk von Airbus machen.

Wir haben im Voraus unsere Flüge, das Hotel, die Führung bei Airbus und den Eintritt für das Miniatur Wunderland gebucht.

Am Samstag, dem 7. Juli war es dann so weit. Ab dem Euroairport Basel sind wir mit EasyJet nach Hamburg geflogen. Durchgeführt wurde der Flug mit einem Airbus A319.

IMG_4103

Der Pilot hat zur Landung stürmische Winde vorhergesagt. Es folgte auch ein ziemlich wackliger Anflug auf den Flughafen von Hamburg.

Boutique 020 Hamburg City

Für die drei Übernachtungen haben wir dieses Hotel ausgewählt, welches nur ein paar Schritte vom Hauptbahnhof entfernt ist. Dies ist die perfekte Lage, um schnell überall hin zu kommen. Wir haben ohne Frühstück gebucht, denn dafür gibt es in der Stadt genug Möglichkeiten. Wir waren sehr zufrieden mit dem Hotel. Das Personal war sehr freundlich und die Zimmer waren sehr sauber. Es erfüllt absolut seinen Zweck. Was es aber zu erwähnen gibt, Abends halten sich ein paar seltsame Gestalten, so wie auch viele Obdachlose in den Strassen um das Hotel auf.

IMG_4105IMG_4107

Moin Hamburg!

Auf geht’s in die Stadt. Wir haben die Zeit genutzt, um viele der Sehenswürdigkeiten von Hamburg zu sehen.

Sehenswürdigkeiten, welche ihr in Hamburg besuchen könnt:
Speicherstadt, Elbphilharmonie, Hauptkirche Sankt Michaelis, Miniatur Wunderland, Reeperbahn, Aussenalster, Binnenalster, Hamburger Hafen, Landungsbrücken, Planten un Blomen, Rathaus, Elbtunnel, Elbstrand, Schanzenviertel und noch viele weitere.

Direkt vor dem Hauptbahnhof gibt es einen Pommes-Stand, welcher verschiedene Sorten und eine grosse Auswahl an Saucen anbietet. Ein guter Snack, bevor es los geht in die Stadt.

IMG_4117

Ich hatte Süsskartoffel-Pommes mit Orientsauce! Kann ich nur empfehlen. Im folgenden Abschnitt ein paar Impressionen aus Hamburg.

IMG_4123IMG_4127IMG_4134IMG_4137IMG_4143IMG_4152IMG_4163IMG_4170

Hauptkirche Sankt Michaelis

Die evangelische Kirche wird auch liebevoll „Michel“ genannt. Es ist die bekannteste Kirche von Hamburg. Ob ihr euch wirklich für Kirchen interessiert oder nicht, ist hier eher weniger wichtig. Denn das grösste Highlight an der Kirche ist ihr Turm. Für ein paar Euro könnt ihr ein Ticket lösen und mit dem Lift hochfahren. Der Turm hat eine komplette Höhe von 132 Metern und auf 83 Metern befindet sich die Turmplattform, welche einen wunderbaren Blick auf die Stadt bietet.

IMG_4191IMG_4192IMG_4197

Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus und dürfe wohl das bekannteste Bauwerk von Hamburg sein. Sie wurde allerdings erst 2016 fertiggestellt. Direkt am Wasser gelegen, mit einer eindrücklichen Glasfassade und einem nicht gerade normalen Dach, ist das Gebäude sehr auffällig. Mit einer Höhe von 110 Metern auch nicht zu übersehen. „Die Plaza“ ist ein öffentlicher Bereich im Konzerthaus. Zwischen Backsteinsockel und Glasfront, befindet sich auf 37 Metern Höhe ein öffentlich zugänglicher Platz mit guter Aussicht. Um dort hin zu kommen braucht ihr ein Ticket, aber der Eintritt ist frei.

IMG_4178IMG_4180IMG_4183IMG_4187

Und jetzt folgt ein Geheimtipp! Die Elbphilharmonie ist auch spät Abends noch geöffnet. Wenn alle Tagestouristen weg sind, habt ihr das Gebäude schon fast für euch alleine.

IMG_4485IMG_4487IMG_4489

Aber nun zu den zwei grössten Highlights der Reise!

Miniatur Wunderland

Um euch ein langes Anstehen zu ersparen, empfehle ich euch die Tickets vorher zu besorgen. Und auch hier könnte man es als Geheimtipp bezeichnen, dass das Wunderland auch Abends lange geöffnet hat. Also nutzt die Chance, wenn die ganzen Tagestouristen weg sind.

Das Miniatur Wunderland ist vor allem bekannt für seine riesige Modelleisenbahn und unter Flugzeugbegeisterten auch für den „Knuffingen Airport“. Es muss hier unbedingt erwähnt werden, auch wenn ihr keine grossen Modelleisenbahn-Fans oder sowas seit, ihr werdet von dem Wunderland begeistert sein!

Lange habe ich überlegt, wie ich es in diesem Beitrag unterbringen soll. Ich wollte zuerst einen separaten Beitrag machen. Aber dann entschied ich mich, euch nur ein paar Impressionen zu zeigen. Denn das Wunderland muss man einfach selbst erlebt haben und mit eigenen Augen gesehen haben.

IMG_4238IMG_4288IMG_4312IMG_4409IMG_4430IMG_4459

Das ganze Wunderland steht aber nicht still, so wie auf meinen Fotos. Es bewegt und passiert ziemlich viel. Wer gerne mehr davon sehen möchte, sollte es mal auf YouTube suchen. Ein Tag im Wunderland dauert 15 Minuten, dann wird es Nacht. So habt ihr die Chance, alle Gebiete bei Tag und Nacht zu sehen.

Knuffingen Airport – Ein fiktionaler deutscher Flughafen. Was die Verantwortlichen des Wunderlands auch hier auf die Beine gestellt haben, ist einfach unglaublich! Die Flugzeuge können sogar Abheben! Wer’s nicht glaubt, kann es auch auf YouTube sehen.

IMG_4353IMG_4367IMG_4370IMG_4381IMG_4383

Airbus

Was für ein Moment, wenn man plötzlich vor den Toren des Geländes von Airbus steht! Aber ganz so schnell geht es doch nicht. Zuerst muss man mit der Fähre und dem Bus bis zum Werk fahren. Das dauert ab den Landungsbrücken ungefähr eine halbe Stunde. Und eine bessere Bushaltestelle gibt es wohl kaum…

IMG_4474

Ich würde euch nur zu gerne mehr Fotos von diesem Erlebnis zeigen. Die Eindrücklichen Hallen, die wunderschönen neuen Flugzeuge und noch vieles mehr… Aber auf der ganzen Führung sind Bildaufnahmen untersagt!

Die Führung dauerte ungefähr zweieinhalb Stunden und es wurde ziemlich genau das angeschaut, wie in der Beschreibung angegeben. Unsere Führung startete mit einem kleinen Einführungsfilm, danach ging es zu Fuss durch die Hallen der Endmontage der A320-Familie, weiter mit einer Rundfahrt über das Gelände, zu Fuss durch eine Halle in der Teile für den A380 gefertigt werden und noch durch eine Halle in der die Innenausstattung gemacht wird. In der letzten Halle standen ein A380 von Emirates und Singapore Airlines, so wie zwei Airbus A320.

Auf dem ganzen Gelände standen brandneue Flugzeuge. Bei vielen waren Teile eingepackt mit Folie. Es sah aus wie neues Spielzeug, welches man gerne auspacken würde.

IMG_4475IMG_4476

Ihr könnt auch jemanden mitnehmen, der sich nicht so für Flugzeuge interessiert. Ich bin der Meinung, dieser Einblick in die Flugzeugfertigung, wird wohl für jeden ein bleibendes Erlebnis sein.

Am Dienstag Abend ging es für uns wieder nach Hause. Mit sehr vielen Eindrücken im Gepäck.

Mein Fazit zu Hamburg

Meine Highlights waren ganz klar das Miniatur Wunderland und die Führung Airbus! Die Stadt selbst, hat es nicht in die Kategorie meiner Lieblingsstädte geschafft. Negativ auffällig war, dass wirklich sehr viel Abfall auf den Strassen lag. Ausgenommen die Einkaufsstrassen mit den teureren Läden. Was ebenfalls zu denken gab, waren die vielen Obdachlosen. Und mit viele, mein ich viele! Sie schliefen teilweise in Zelten, in Hauseingängen oder einfach so auf der Strasse. Ich denke, je nach Ort wo man sein Hotel hat, wird man das mehr oder weniger mitbekommen. Hamburg hat aber auch sehr schöne Seiten. Am besten gefallen hat mir das Gebiet von der Speicherstadt bis zu den Landungsbrücken. Ausserdem haben wir überall sehr gut gegessen.

LHR Juni 2018

Am Freitag, dem 22. Juni 2018 war es endlich soweit. Es ging wieder nach London Heathrow! Wieder, weil es für mich das dritte Mal sein sollte. Ich bin mit dem 22 Uhr Flug von British Airways von Basel nach London geflogen. British Airways setzt auf dieser Strecke so gut wie immer einen Airbus A319 ein. Fun Fact: Flug am 22. um 22 Uhr und ich hatte den Fensterplatz 22F.

Foto 22.06.18, 23 44 43

Nach einem sehr angenehmen Abendflug bin ich kurz vor Mitternacht in meinem Hotel eingetroffen. Dieses war das Renaissance London Heathrow. Schon bei meinem ersten Besuch in London habe ich mich für dieses Hotel entschieden. Ich kann es euch auf alle Fälle empfehlen, es gibt keine Minuspunkte. Und für Spotter ist es das absolute Paradies, denn es gibt die Möglichkeit „Runway View“ Zimmer zu buchen.

Foto 23.06.18, 01 05 52

Es war eine kurze Nacht. Denn in London Heathrow kommen um ca. 5 Uhr schon die ersten landenden Flugzeuge. An diesem Wochenende sollte das Westerly-Konzept aktiv sein. Das heisst es wird auf 27L und 27R gestartet und gelandet. In dieser Woche die Landungen zuerst auf 27L und ab 15 Uhr auf 27R. Die Piste, die direkt vor dem Hotel ist, ist die 27R/09L.

Also am Morgen eigentlich keine Landungen vor dem Hotel? Doch! Und zwar zwischen 6 Uhr und 7 Uhr ist so eine grosse Landewelle, dass auf beiden Runways gelandet wird. Dabei entstanden die folgenden Fotos.

Wer nach London Heathrow fliegt, der kann dort die ganze Flotte von British Airways sehen. Der Airbus A380 und die Boeing 747 dürfen da nicht fehlen:

X_British_A380_GXLEE_01_LHR_230618X_British_B747_GCIVT_01_LHR_230618

Die frühen Morgenstunden haben mir auch meine Erstsichtung einer Boeing 737 MAX 8 in den Farben der polnischen LOT beschert.

X_LOT_B737M8_SPLVA_01_LHR_230618_IG7

Viele weitere Flugzeuge haben sich im schönsten Morgenlicht gezeigt.

X_Qantas_A380_VHOQE_02_LHR_230618_IG7X_Qatar_A330_A7ACK_01_LHR_230618X_Singapore_A380_9VSKV_01_LHR_230618_IG7X_Virgin_A330_GVSXY_01_LHR_230618_IG7

Bis zu dieser Stelle habt ihr schon 3 Fotos von A380 gesehen. Ich habe an diesem Tag 11 Airbus A380 gesehen von 7 verschiedenen Airlines.

Danach war es dann Zeit das Hotel zu verlassen. Ich bin mit dem Bus zur Station Hatton Cross gefahren. Bei der BP Tankstelle habe ich mich mit Essen und Getränken eingedeckt. Das Wetter war perfekt. Von Hatton Cross sind es keine 5 Minuten bis zur Myrtle Avenue. Auf dem Weg zur Myrtle Avenue, dem bekanntesten Spot in London Heathrow, habe ich den folgenden Emirates Airbus A380 von unten aufgenommen.

X_Emirates_A380_A6EDJ_01_LHR_230618

An der Myrtle Avenue angekommen, habe ich mehrere Heathrow-Spotter getroffen, die ich von Instagram her kannte. Es war ziemlich cool, von Einheimischen eine Menge Insider-Tipps zu bekommen. Die Myrtle Avenue ist der beste Spot, wenn auf der Piste 27L gelandet wird.

Kaum an der Myrtle Avenue angekommen, kommt auch schon die nächste Boeing 737 MAX 8 rein. Dieses mal die von Air Canada.

X_AirCanada_B737M8_CFSNQ_02_LHR_230618X_AirNewZealand_B777_ZKOKS_01_LHR_230518_IG7X_British_B747_GCIVA_01_LHR_230618

Die nächsten drei Flugzeuge sind alles Erstsichtungen für mich. Die wunderschöne Vatnajökull-Bemalung von Icelandair, sowie auch den TAP A330 hätte ich ja schon in Zürich erwischen können, aber irgendwie hat das noch nie geklappt. So musste das halt in London geschehen. Allerdings der Qatar Airbus A350-900 in One World Livery war noch nie in Zürich.

X_Icelandair_B757_TFFIR_01_LHR_230618X_Icelandair_B757_TFFIR_02_LHR_230618_IG7X_TAP_A330_CSTOF_02_LHR_230618X_Qatar_A350_A7ALZ_01_LHR_230618_IG7

Mit den heimischen Spottern wollte ich noch zu einem weiteren Spot, um noch etwas andere Winkel und Hintergründe zu haben. Auf dem Weg dort hin habe ich aus der Myrtle Avenue selbst diesen Aer Lingus Airbus A320 aufgenommen.

X_AerLingus_A320_EIGAM_01_LHR_230618

Wenn man von der Wiese bei der Myrtle Avenue durch die Strasse läuft und dann die nächste Strasse überquert, ist ein Fussballclub angeschrieben. Dort ist auch ein Spot, welcher auf Spotterguide.net eingetragen ist. Wir sind an Büschen und einem Zaun vorbei und standen vor einem grossen Feld. Von dort habe ich die folgenden Fotos aufgenommen.

X_American_B777_N759AN_02_LHR_230618X_Etihad_A380_A6API_01_LHR_230618X_Qatar_A380_A7APA_02_LHR_230618

Danach sind wir wieder zur BP Tankstelle und haben dort nochmals etwas zu Trinken gekauft. Die Tankstelle verfügt auch über WCs. Bis kurz vor 15 Uhr sind wir wieder zur Myrtle Avenue. Danach sind wir mit dem Bus zum „Enfield Road Roundabout“ gefahren. Denn um diese Zeit wurde die Pistenbenutzung umgestellt. Nun erfolgten die Landungen auf der Piste 27R.

Leider hat sich auch das Wetter umgestellt. Vom schönen blauen Himmel mit ein paar Wolken wurde es zu einem komplett grauem Himmel. Auf den Fotos sah das nicht mehr sehr schön aus.

X_ChinaSouthern_B787_B2732_02_LHR_230618

Allerdings sollten auf den späteren Nachmittag noch ein paar Leckerbissen kommen. Dabei die brandneue Boeing 787 von Gulf Air. So wie der lange Airbus A350-1000 von Qatar Airways.

X_Gulfair_B787_A9CFB_02_LHR_230618_IG7X_Qatar_A350_A7ANA_01_LHR_230618_IG7

Danach wurde es Zeit, mich auf den Weg zu Terminal 5 zu machen. Allerdings nicht mehr zum Spotten, sondern um nach Hause zu fliegen. Es war ein super Tag in London!

Wieder mit einem Airbus A319 startete ich pünktlich um 20:15 Uhr in Richtung Basel.

Foto 23.06.18, 21 41 02


Links

LHR 05.05.2018 – Bericht von meinem One-Day-Trip nach London.

LHR 2017 – Bericht von meinem ersten Besuch, bei dem ich auch im Renaissance London Heathrow übernachtet habe.

Ich möchte euch noch ein paar Spotter-Accounts von LHR Spottern auf Instagram empfehlen, welche ich an diesem Tag getroffen habe:

egll_spotter
londonplanespotters
avgeekaviation
city.aviator
the_planeman
avlhr

Wien 2018 – Reisebericht

Am Sonntag, 13. Mai 2018 ging die Reise los! Mit einem Airbus A320 von Austrian Airlines flogen wir nach Wien. Wir, das sind meine Freundin und ich. Ich habe ihr die Flüge zu ihrem letzten Geburtstag geschenkt, in Form von einem Swiss-Gutschein. Gutscheine von Airlines dürften die perfekten Geschenke sein für alle die gerne reisen.

Pünktlich um 10:55 Uhr wurde unser A320 in Zürich vom Gate zurückgestossen.

01_IMG_3912

Ibis Wien Hauptbahnhof

Das Ibis Wien Hauptbahnhof war unser Zuhause für die nächsten 5 Nächte. Mit dem Railjet braucht man 15 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof.

02_IMG_3925 02_IMG_3920

Wir haben ohne Frühstück gebucht. Wer möchte in so einer tollen Stadt schon im Hotel Frühstücken? Es gibt viele schönere Möglichkeiten! Das Hotel war sehr sauber, so wie wir uns das von Ibis Hotels gewöhnt waren. Wenn die Fenster geschlossen waren, war auch nichts vom Bahnhof zu hören.

Die U-Bahn hält am Hauptbahnhof an der Station „Südtirolerplatz – Hauptbahnhof“. Dort fährt die U1, mit der man eine sehr schnelle und direkte Verbindung zum Karlsplatz, Stephansplatz, Schwedenplatz, Praterstern und zur alten Donau hat. Somit sind alle bekannten Sehenswürdigkeiten sehr einfach zu erreichen. Vom Südtirolerplatz sind es zwei Stationen bis zum Karlsplatz, dort kann man auch auf die U2 und U4 umsteigen. Mit diesen zwei Linien sind dann beispielsweise das Museumsquartier und das Schloss Schönbrunn erreichbar.

Sehenswürdigkeiten

In den nächsten Tagen haben wir die typischen Sehenswürdigkeiten von Wien abgeklappert. Wir haben uns mehr die schönen Gebäude angeschaut, wir sind überhaupt keine Museumsgänger.

Was dabei nicht fehlen darf:

Die gesamte Innenstadt, so wie das ganze Gebiet rund um die Hofburg.

Kein Weg führt am Prater vorbei, auch wenn man nicht gerne auf solche Bahnen geht, ist ein kleiner Spatziergang über das Gelände ein Muss!

Für eine kleine Pause zwischendurch sind der Stadtpark und die Donauinsel das perfekte Gebiet.

Welches der Schlösser gefällt dir besser? Schloss Schönbrunn oder das Schloss Belvedere?

Souvenirs, einen Kaffee oder doch eine ganze Malzeit gibt’s auf dem Naschmarkt!

03_IMG_3931 03_IMG_3956 03_IMG_3985 03_IMG_3989 03_IMG_4000 03_IMG_4011 03_IMG_4032 03_IMG_4077

Regen in Sicht – kein Problem!

Am zweiten Tag als wir in Wien waren, war fertig mit den Sonnenstunden. Es hat richtig runtergeschüttet. Aber das war kein Problem, denn wir haben uns im Voraus schon auf diesen Moment vorbereitet und sind dabei auf die Therme Wien gestossen. Das Bad befindet sich direkt an der Endstation der U1 „Oberlaa“.

Mehr Informationen zum Bad gibt’s auf der Internetseite thermewien.at.

Wir waren unter der Woche dort und es hatte nur sehr wenig Badegäste. Aber die ganze Therme scheint auf sehr viele Gäste vorbereitet zu sein und es gibt mehr als genügend Liegen. Die Therme ist auch etwas für Familien mit kleinen Kindern, denn es gibt einen sehr grossen Bereich für Kinder.

Abendspaziergang

Ein Tipp, was man unbedingt gemacht haben muss, ist ein Abendspaziergang! Geht auch raus, wenn es dunkel ist. Die ganzen beeindruckenden Gebäude rund um die Hofburg sind beleuchtet und die Tagestouristen sind weg. Auch am Prater herrscht eine ganz andere Stimmung, wenn die Attraktionen durch ihre bunte Beleuchtung für Aufsehen sorgen.

04_IMG_4039 04_IMG_4052 04_IMG_4054 04_IMG_4059

Essen, Essen und noch mehr Essen!

Gutes Essen, schöne Kaffees und vor allem viele Kaffees! Dafür ist Wien bekannt. Wir haben weniger die traditionellen Restaurants besucht, mehr die etwas modernen „Hipster-Restaurants“.

Empfehlung zum Essen oder Kaffee: Tian, KLYO, Erich, Ulrich, La Mercerie, Swing Kitchen.

food_IMG_3927 food_IMG_3959 food_IMG_4025

Das beste Café der Stadt!

Für mich persönlich der beste Ort zum Frühstück ist das Café Landtmann. Wir waren in dem in der Stadt und in dem beim Schloss Schönbrunn. Das beim Schloss ist unser absoluter Geheimtipp! Bevor man den Park rund um das Schloss erkundet, kann man sich bei Landtmann’s Jausen-Station ein gemütliches Frühstück im Grünen gönnen.

landtmann_IMG_3972 landtmann_IMG_3973

Kutschenstadt Wien

Sie werden nicht als Kutschen bezeichnet, sondern als Fiaker. Man wird nicht an ihnen vorbei kommen, denn es hat so viele in der Stadt unterwegs. Und auch wir haben eine kleine Rundfahrt gemacht! Es lohnt sich auf alle Fälle und man fühlt sich in eine frühere Zeit zurückgesetzt.

In der Regel werden überall eine kleine Rundfahrt (20 Minuten für 55 Euro) und eine grosse Rundfahrt (40 Minuten für 80 Euro) angeboten.

kutsche_IMG_4069.JPG

Servus und bis bald!

Am Freitag war es dann wieder so weit. Koffer packen und ab zum Flughafen. Mit dem Swiss-Flug um 11:00 Uhr ging es zurück nach Hause. Aus dem Terminal konnte ich noch die brandneue Boeing 777 OE-LPF erwischen. Es ist die erste Maschine, welche die neue Austrian Bemalung trägt, inklusive 60 Jahre Austrian Sticker.

Austrian_B777_OELPF_01_VIE_180518

Mit dem Bombardier CS100 HB-JCB ging es in gut einer Stunde Flugzeit zurück nach Zürich.

05_IMG_4091 05_IMG_4093

Ein ganz grosses Dankeschön geht an lswings_spotter! Denn er hat unseren A320 beim Start erwischt, so wie auch unseren CS100 bei der Landung. 🙂

ls

Vergangene Wien-Besuche:

Beim Roadtrip 2016 war Wien die letzte Station. Zum Reisebericht von unserem Roadtrip geht es hier.

Im Februar 2017 flog ich am selben Tag nach Wien und wieder zurück. Den Tag in Wien nutzte ich vor allem zum Spotten am Flughafen. Zum Bericht von damals geht’s hier.

LHR 05.05.2018

London Heathrow! Das Paradies für alle, welche gerne grosse Flugzeuge haben. Ziemlich viele Fluggesellschaften fliegen LHR mit Heavys an. Am Samstag, 5. Mai ging es für mich und meinen Bruder nach London! Ich habe ihn mitgenommen zu einem meiner One-Day-Trips. So wie ich es schon mal mit Wien und Amsterdam gemacht habe, wollte ich es jetzt mit London testen. Am selben Tag hin und zurück.

Bei British Airways haben wir einen günstigen Flug gefunden. Ab Basel ging es kurz vor dem Mittag nach London. Der Flug mit dem A319 (G-EUOC) war sehr ruhig. Die britische Hauptstadt begrüsste uns mit absolut wolkenfreiem Himmel.

Foto 05.05.18, 12 59 27Foto 05.05.18, 13 06 11

Das einzige was uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war der Wind! Denn wir haben ursprünglich damit gerechnet, dass wir den Nachmittag an der Myrtle Avenue verbringen können. Aber schon ein paar Tage vorher hat es sich abgezeichnet, dass der Wind am Samstag von Osten nach Westen bläst. Deshalb wurde das „Easterly“-Konzept eingesetzt. Dabei wird den ganzen Tag auf dem Runway 09L gelandet und auf 09R gestartet.


Pistenbenutzung in London Heathrow

Wind von Osten – „Easterly“

Ganzer Tag Landungen auf 09L und Starts auf 09R. Die besten Spots um landende Maschinen zu fotografieren, befinden sich in der Umgebung von Terminal 5.

Wind von Westen – „Westerly“

Immer um 15 Uhr werden die Lande- und Startpiste gewechselt. Und jede Woche wechselt das Ganze. Die eine Woche wird bis 15 Uhr auf 27L gelandet und 27R gestartet. Um 15 Uhr wird dann gewechselt. Die nächste Woche wird vor 15.00 Uhr auf 27R gelandet und 27L gestartet.

Auf der Seite Heathrow Noise gibt es alle Informationen zur Pistenbenutzung.

Auf Twitter hält euch @HeathrowNoise immer auf dem aktuellen Stand, wie gerade gelandet und gestartet wird.


Als wir in London angekommen sind, haben wir uns mit Verpflegung eingedeckt. Im obersten Stockwerk des Terminal 5, haben wir das Gebäude verlassen und standen schon am besten Spot, um die Landungen auf 09L zu fotografieren.

Foto 05.05.18, 14 27 10

In London Heathrow sieht man viele exotische Airlines, aber natürlich auch die ganze Flotte von British Airways. Die geht vom Embraer bis zur Boeing 747 und Airbus A380.

A_British_A380_GXLEE_01_LHR_050518_IG7X_British_B777_GSTBL_02_LHR_050518X_British_B787_GZBJD_01_LHR_050518

Neben British Airways gibt es noch eine weitere Airline, an der man kaum vorbei kommt. Und das möchte man auch nicht! Ich meine Virgin Atlantic. Eine interessante Airline, denn sie betreiben nur Heavys.

X_Virgin_A340_GVRED_01_LHR_050518X_Virgin_B787_GVOWS_01_LHR_050518

Ja richtig gesehen, wir haben nicht nur landende Flugzeuge fotografiert, sondern auch Starts auf 09R. Dies ebenfalls von Terminal 5 aus. Dazu sind wir mit dem äusseren Lift, von der obersten Etage, um einen Stock weiter runter ins Parkhaus gefahren. Man kann von dort die Landenden und die Startenden fotografieren.

Klingt perfekt, hat aber seine Haken: Die Starts auf 09R muss man durch einen Zaun fotografieren und es ist schwierig, dass nichts vor dem Flugzeug ist (andere Flugzeuge oder Lampen). Und die Starts sind etwas weiter weg als von dort, wo wir am Anfang waren. Bei diesem wunderbaren Wetter tritt dann auf eine grössere Entfernung Hitzeflimmern auf.

Die brandneue „Year of Zayed“ Bemalung von Etihad konnte ich nur mit einer Lampe vorne dran aufnehmen.

Parking_Etihad_A380_A6APH_01_LHR_050518

Hier ein paar Eindrücke von den 09L Landungen:

X_AirCanada_B777_CFRAM_01_LHR_050518X_AirMauritius_A340_3BNBD_02_LHR_050518X_Bangladesh_B777_S2AHM_01_LHR_050518_IG7X_ChinaSouthern_B787_B2736_01_LHR_050518X_Egyptair_B777_SUGDL_01_LHR_050518_IG7X_KenyaAirways_B787_5YKZB_02_LHR_050518X_Kuwait_B777_9KAOD_01_LHR_050518X_LATAM_B777_PTMUE_01_LHR_050518

Mein absolutes Highlight des Tages war der Malaysia Airbus A350. Er stand zuoberst auf meiner Wunschliste, von den Flugzeugen, welche ich unbedingt sehen wollte.

X_Malaysia_A350_9MMAD_02_LHR_050518_IG7

Zwischen den ganzen Passagiermaschinen, kam auch der eine oder andere Cargo vorbei.

X_AirBridgeCargo_B747_VPBBL_01_LHR_050518X_SingaporeCargo_B747_9VSFI_04_LHR_050518

Wir entschieden uns, noch eine Runde um den Flughafen zu drehen. So sind wir mit dem Bus via Terminal 4 bis Hatton Cross gefahren. Dank der „Free Travel Zone“ kann man die  meisten öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Flughafen gratis verwenden. Von Hatton Cross sind wir zur Myrtle Avenue gelaufen, damit mein Bruder diese auch mal sieht. Es hatte trotzdem ein paar Spotter dort, welche die Starts von 09R fotografierten. Hoffentlich klappt es nächstes mal wieder mit einem Nachmittag an diesem wunderbaren Spot.

M_British_B747_GCIVD_03_LHR_050518

Danach sind wir mit dem Bus nach „Heathrow Central“ gefahren und von dort mit der U-Bahn zu Terminal 5. Dort sind wir nochmals zum Spot auf der obersten Etage gegangen und haben die letzten Minuten in London genossen.

X_Swiss_CS300_HBJCC_01_LHR_050518

Danach ging es durch die Sicherheitskontrolle. Dahinter gab es dann noch etwas zu Essen, bevor wir um 20.15 Uhr wieder mit einem A319 (G-EUPK) nach Hause geflogen sind.

Foto 05.05.18, 20 02 52

Es war ein super Tag, an diesem riesigen Flughafen. Und es war ganz sicher nicht mein letzter Besuch!

Alle Tipps zum Spotten in London Heathrow gibt es auf Spotterguide.net -> Zum Spotterguide von LHR

Weitere Berichte

Im Sommer 2017 war ich das erste Mal in London zum Spotten. Hier geht’s zum Bericht.

One-Day-Trips habe ich vorher schon zwei mal gemacht, allerdings gibt es nur einen Bericht zu dem nach Wien.

Auf nach Oslo

Spotterbericht zu Oslo Gardermoen vom 02. bis 06. September 2017.

Tag 1 – Samstag (Anreise)

Genau am Samstag vor einer Woche ging es von Basel nach Amsterdam (zum Reisebericht) und jetzt ging es schon wieder an den Euroairport. Und zwar wieder nach Amsterdam! Allerdings nur zum Umsteigen, denn das Ziel war Oslo.

Eigentlich sollte es ein gemütlicher Flug von Basel nach Amsterdam werden. Ich bin ziemlich schnell durch die Kontrolle gekommen und war früh am Gate 34. Alles war ganz gemütlich und ich nahm mir noch einen Kaffee. Und dann kam plötzlich dieses SMS, welches alles ein bisschen zur Zitterpartie werden liess.

„Die Abflugzeit von Flug KL1990 am 02/09 hat sich geändert. Voraussichtlich neue Abflugzeit 15:00 Uhr 02/09. Fragen Sie, falls nötig, unser Flughafenpersonal. KLM“

Mir wurde schnell klar, dass mit der neuen Abflugzeit, ein erreichen meines Anschluss nach Oslo sehr unwahrscheinlich ist. Ich nahm Kontakt zu KLM auf und mir wurde versichert, falls ich meinen Anschluss verpasse, werde ich auf den nächsten Flug umgebucht. Das selbe wurde mir am Euroairport am Gate gesagt. Der nächste Flug von Amsterdam nach Oslo wäre um 20:50 Uhr. Also genau vier Stunden später. Wie ich bald erfuhr, war der Grund für die Verspätung, das Schlechte Wetter in Amsterdam.

Als mein Embraer ERJ-175STD endlich in Basel ankam, ging alles ziemlich schnell. Wir wurden 10 Minuten vor der neuen Zeit gepusht. Kaum in der Luft, verkündete der Pilot, dass er „good news“ für uns hat. Dank kräftigem Rückenwind können wir noch mehr Zeit einholen, so dass wir mit nur ca. 5 Minuten Verspätung in Amsterdam eintreffen.

IMG_3688W IMG_3691W

Von dem schlechten Wetter war beim Anflug nicht viel zu sehen, denn es handelte sich um sehr starken Wind. Nach dem Transfer mit Bus und einem schnellen Fussmarsch zu Gate B20, konnte ich noch sehen, wie mein Koffer eingeladen wurde.

IMG_3697W IMG_3700W

Mit mir und meinem Koffer an Board konnte es weiter gehen in Richtung Oslo. Der zweite Flug wurde mit einem Embraer ERJ-190 durchgeführt.

IMG_3714W IMG_3716W

Kaum in Oslo angekommen, stand die nächste Katastrophe vor der Türe. Meine Kreditkarte war gestern abgelaufen und am Airport gab es nur ATM’s von DNB. Diese nahmen meine Postfinance Karte nicht. Ich wechselte alle meine restlichen Franken und Euro, welche ich noch bei mir hatte, in Norwegische Kronen um.

Hotel

IMG_3799 IMG_3800

Mein Hotel für die vier bevorstehenden Nächte war das Comfort Hotel Runway. Es gibt bei der Buchung keine Möglichkeit direkt ein Zimmer mit Runway View zu buchen. Da ich aber schon im Voraus Kontakt mit dem Hotel aufgenommen habe, konnte ich diesen Wunsch gleich anbringen und er wurde mir erfüllt. Vielen Dank!

IMG_3726W IMG_3729W

Das Zimmer hat mir gut gefallen. Mein Zimmer war im vierten Stock und am Rand, deshalb hatte ich zwei grosse Fenster. Die anderen Zimmer haben teilweise nur ein schmales Fenster. Durch das doppelte Fenster liess es sich nicht gut fotografieren, die Fotos waren unklar. Jedoch konnte man ein kleines Fenster öffnen, so konnte ich gerade so raus fotografieren ohne Scheibe vorne dran.

Tag 2 – Sonntag

Etwas nervös aufgestanden, bin ich direkt nach Oslo in die Stadt gefahren. Vom Hotel aus musste ich dafür an den Flughafen und von dort mit dem Zug in die Stadt. In Oslo konnte ich an anderen Automaten Bargeld beziehen (Zum Beispiel Forex Bank).

IMG_3732W IMG_3743W

Ich habe noch eine Runde durch Oslo gedreht, bevor es dann gegen Mittag wieder zurück zum Hotel ging. Eigentlich war dieser Tag für den Flughafen reserviert. Hier ein paar Impressionen aus Oslo:

IMG_3749W1 IMG_3756W2 IMG_3767W3 IMG_3774W4 IMG_3784W5 IMG_3788W6 IMG_3790W7 IMG_3794W8

Im Hotel angekommen, habe ich zuerst mal mein Zimmer bezahlt. Wie sollte ich denn das bisher auch machen… Danach habe ich ausprobiert, wie es ist aus meinem Zimmer zu Fotografieren. Und anschliessend, habe ich einen Spaziergang in Richtung Pistenende gemacht. Was in Basel die vielen EasyJet sind, in Frankfurt Lufthansa, in Zürich Swiss, sind hier Norwegian und SAS.

Hier ein Foto vom Zimmer aus aufgenommen und eines beim Anflug am Pistenende:

7S0A1032 7S0A1057XX

Am Pistenende gibt es nicht viel. Von dort aus wo man fotografieren kann, steht man eigentlich auf einem Veloweg. So habe ich bald die nächste Position von spotterguide.net aufgesucht. Diese ist etwas näher bei meinem Hotel und zwar hinter dem „Forsvarets Flysamling Gardermoen“. Man sieht gerade knapp über den Zaun und kann alle Landungen und Starts fotografieren (siehe Fotos unten). Beim Rückweg zum Hotel, habe ich herausgefunden, dass ich dem Zaun entlang laufen kann und so nicht einmal 5 Minuten brauche um dort hin zu kommen.

7S0A1198XX 7S0A1276XX

Tag 3 – Montag

Dieser Tag sollte nun für den Flughafen genutzt werden. Allerdings wusste ich schon im voraus, dass es Regnen wird. So bin ich gleich nach dem Frühstück zu dem Spot, bei dem ich am Tag zuvor als letztes war. Es ging ein sehr unangenehmer Wind und als es dann  zu Regnen begann, habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht.

7S0A1341 7S0A1426

Vom Hotel aus konnte ich noch einige Flugzeuge erwischen. Das Wetter war richtig unangenehm. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Shuttle Bus an den Airport und schlenderte dort etwas umher.

7S0A1459 7S0A1493

An diesem grauen Tag entstand auch der ganze Text, welchen ihr bis jetzt gelesen habt 😉

Tag 4 – Dienstag

Am Morgen ging es auf direktem Weg in die Stadt. Zum Glück sah ich schon am Sonntag, bei besserem Wetter, etwas von der Stadt. Denn bei dem grauen Wetter machte die Stadt nicht den selben sympathischen Eindruck. Zu Fuss bin ich bis zum Vigelandsanlegget, auch als Vigelandpark bekannt, geschlendert.

IMG_3814V1 IMG_3841V2 IMG_3828V3 IMG_3837V4

Kaum war ich aus dem Park draussen, begann es zu regnen. Deshalb fuhr ich ein kleines Stück mit der Strassenbahn Nummer 12. Ich lief den Schiffen entlang zur Festung Akershus. Von dort dann weiter in Richtung Oper und Bahnhof.

IMG_3849H1 IMG_3857H2 IMG_3865H3 IMG_3866H4

An diesem Tag wurde das erste Mal umgestellt, so dass die Pisten umgekehrt verwendet wurden. Als ich zurück beim Hotel war, konnte ich noch ein paar Starts aufnehmen. Ich wollte noch einen weiteren Spot anschauen, aber das Wetter war dann so unangenehm, dass ich auf dem Weg dort hin umgekehrt habe. Später nahm der Regen sogar noch zu.

7S0A1537XX 7S0A1557

Tag 5 – Mittwoch (Rückreise)

Heute war Ausschlafen angesagt. Das Wetter war noch schlimmer. Kurz nach 11 Uhr habe ich ausgecheckt. Ich nahm das letzte mal den Shuttlebus S44 zum Flughafen.

IMG_3868 IMG_3870

KLM sorgte erneut für Aufregung. Denn der Flug kam wieder verspätet. Das Boarding begann erst 5 Minuten vor dem geplanten Start. Das war der Moment, in dem ich mir dachte, dass ich nächstes Mal lieber nicht mehr so eine Verbindung wähle, bei der man weniger als eine Stunde Umsteigezeit hat.

Mit 25 Minuten Verspätung ging es dann los. Ich kannte das ja vom Hinflug und so dachte ich mir, dass wird schon klappen.

IMG_3875 IMG_3877

Als wir in Amsterdam gelandet sind, habe ich den Flugmodus deaktiviert und wurde gleich mal überrascht. Ich bekam Push-Mitteilungen von KLM, dass ich auf den späteren Flug umgebucht wurde. Ich ging trotzdem zum Gate von meinem gebuchten Flug, welcher sogar auch noch da gewesen wäre, weil auch dieser verspätet war. Die Dame am Gate hat mir erklärt, dass es nicht mehr reichen würde meinen Koffer umzuladen und er sonst mit einem anderen Flug kommen würde. Also akzeptierte ich das und nahm lieber den selben Flug wie mein Koffer. Wenigstens wurde mir auch ein Fensterplatz zugeteilt.

Die Zeit am Schiphol Airport nutzte ich um mich zu Verpflegen und für einen Besuch der Panorama Terrasse. Dabei konnte ich noch ein paar interessante Maschinen erwischen.

7S0A1597 7S0A1631

Um 20 Uhr war es dann so weit. Das Boarding begann und mit dem Bus ging es zum Flugzeug. Es sollte mein erster Flug mit einem Fokker F70 werden. Dieser startete dann auch pünktlich in Richtung Basel.

IMG_3882 IMG_3888

Links

Hier klicken um zur Spotterguide für Oslo Gardermoen zu kommen.

Und hier klicken um das Comfort Hotel Runway auf Booking.com anzuschauen.

 

Amsterdam 2017 – Reisebericht

Am Samstag, dem 26. August 2017 ging es wieder an den Euroairport in Basel. Dieses Mal nicht zum hier Fotografieren, sondern um von hier aus in die Niederlande zu fliegen! Genau genommen in die Hauptstadt Amsterdam. Der dreitägige Städtetrip war mein Geschenk zum 25. Geburtstag!

01-KLM 02-KLM

Nach einem gemütlichen Frühstück am Flughafen, ging es kurz nach 10 Uhr los in Richtung Amsterdam. An dieser Stelle möchte ich KLM loben, da von der Buchung bis zum Flug, alles sehr unkompliziert war und gut geklappt hat.

03-Hinflug 04-Schiphol

Nach dem wir gelandet sind, haben wir uns auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Wir haben das Mercure Hotel Amsterdam Sloterdijk Station gewählt. Das Hotel befindet sich direkt am Bahnhof Sloterdijk. Von dort erreicht man das Stadtzentrum und den Flughafen Schiphol in ein paar Minuten mit dem Zug. Das Hotel war sehr sauber und es hat alles bestens geklappt.

05-Hotel1 06-Hotel2

Trotz der guten Verbindung in Richtung Stadt und Flughafen, würde ich für nächstes Mal eher ein Hotel in der Stadt nehmen.

07-Zug1 08-Zug2

Danach ging es zur grossen Erkundung-Tour durch die Stadt. Wir haben in den nächsten Tagen eigentliche alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Hier ein paar unkommentierte Impressionen aus der Stadt:

09-Imp1 10-Imp2 11-Imp3 12-Imp4 13-Imp5 14-Imp6 15-Imp7 16-Halle1

Aber wenn man schon in Amsterdam ist und sich für Flugzeuge interessiert, dann darf ein Besuch der „Panorama Terrace“ nicht fehlen. Die Terrasse des Flughafens ist bekannt dafür, dass ein echter Fokker von KLM darauf steht. (Siehe Beitragsbild)

Wir waren zwei Mal auf der Terrasse. Das erste Mal am Sonntag, um den Mittag herum. Da war das Licht nicht gerade ideal und die Hitze verursachte sehr starkes Flimmern. Das zweite Mal war kurz vor unserem Rückflug. Das war gegen Abend, da war das Licht besser. Die Terrasse ist kostenlos und ohne Sicherheitskontrolle.

In der folgenden Galerie seht ihr Fotos, welche von der Terrasse aus gemacht sind:

Nach drei Tagen mit bestem Wetter, ging es am Montag Abend wieder nach Hause. Aber die nächste Reise steht schon vor der Türe. Und auch bei dieser wird mein Weg über den Flughafen Schiphol führen.

18-Rueckflug 19-Rueckflug 20-Rueckflug 21-Rueckflug

London Heathrow

Am Freitag, dem 30. Juni 2017 war es endlich so weit. Kurz vor 19 Uhr habe ich mich auf den Weg zum Euroairport Basel gemacht. Dieses mal sollte das Ziel der grösste Flughafen Europas sein. Das ist London Heathrow! Es ist sehr beeindrucken, wenn man im Flightradar den Filter auf London Heathrow „In & Out“ stellt und sieht wie viele Flugzeuge gerade auf dem Weg nach oder von London Heathrow sind.

Ich habe meinen Fensterplatz 21F eingenommen und pünktlich um 21:55 Uhr startete mein Flug in Richtung England. Geflogen bin ich mit British Airways, welche einen Airbus A319 eingesetzt haben.

Anreise-1 Anreise-2

Nach einem gemütlichen Abendflug setzte der Airbus A319 auf englischem Boden auf. Die British Airways Maschine machte sich auf den Weg zu Terminal 5. Von dort ging es dann für mich mit dem Heathrow Express zu Terminal 2 und 3. Ab dort ging es mit dem Bus weiter. Mein Hotel für die nächsten zwei Nächte:

Renaissance London Heathrow Hotel

Das Hotel liegt in der Heathrow Free Travel Zone und ist von Terminal 2 & 3 mit dem Bus erreichbar. Die Busstation Bolton’s Lane liegt direkt vor dem Hotel. Nur ein Parkplatz und eine Strasse trennen das Hotel vom Runway 27R. Auf spotterguide.net ist das Hotel selbst als Spotterplatz eingetragen. Bei der Buchung kann man direkt ein Superior Runway View Zimmer buchen. Mein Zimmer befand sich im ersten Stock und hatte die Nummer 1710.

Offizielle Internetseite und Instagram Account vom Hotel.

Anreise-3zimmer Anreise-4zimmer

Am Samstag Morgen klingelte der Wecker sehr früh. Denn ich wollte unbedingt den Malaysia Airbus A380 erwischen. Auf dem folgenden Foto seht ihr den Ausblick aus meinem Zimmer ohne zu zoomen. Um aus dem Zimmer zu fotografieren ist es am besten vom Morgen bis am Mittag und am Abend. Man hat keine komplett freie Sicht auf die Piste, da noch ein paar Lampen im Weg sind. Wenn ihr eine Serienaufnahme macht, könnt ihr euch nachher das Foto auswählen, wo die Lampen am wenigsten stören.

Hier geht es zu einer Auswahl an Fotos, welche ich aus dem Hotel gemacht habe.

Samstag-1ausblick Samstag-2starbucks

Auf dem Foto oben rechts, seht ihr das kleine Starbucks Coffee, welches sich direkt im Hotel befindet.

Nach dem ich den frühen Morgen genutzt habe, um einige Vögel aus dem Fenster heraus zu erwischen, ging es nun nach Draussen.

Samstag-3eingang Samstag-5hotel

Ich bin der Strasse entlang in Richtung Pistenanfang gelaufen. Die Flugzeuge kommen dort tief über das Purple Parking angeflogen. Hier ein paar Beispielfotos von dort:

7S0A8332 7S0A8355 7S0A8372XX 7S0A8417

Am Nachmittag habe ich mich auf den Weg zur Myrtle Avenue gemacht. Vom Hotel aus ist der bekannte Spotterplatz gratis mit dem Bus zu erreichen. Der Bus fährt zur Station Hatten Cross, von dort sind es zu Fuss ca. 3 Minuten.

Zu den Fotos von der Myrtle Avenue geht es hier.

Samstag-6myrtleweg Samstag-7myrtle Samstag-8myrtle Samstag-9myrtle

Ab 15 Uhr wurde über die Piste 27L gelandet. Bis ca. 19 Uhr war das Licht ideal, um von der Myrtle Avenue aus zu Fotografieren. Danach habe ich mich auf den Rückweg zum Hotel gemacht. Dort habe ich noch versucht ein paar Aufnahmen zu machen, bei immer schwieriger werdenden Lichtverhältnissen.

Am Sonntag ging es wieder früh los. Als ich den Vorhang geöffnet habe, ist gerade der Malaysia Airbus A380 gelandet. Dieses Mal bin ich aber nicht wegen dem aufgestanden, sondern weil ich selbst wieder abreisen musste.

Bereits um 8.35 Uhr startete mein Flug in Richtung Basel. Wie bei der Anreise mit British Airways und Airbus A319.

Sonntag-1 Sonntag-2 Sonntag-3 Sonntag-4 Sonntag-5 Sonntag-6

Nach der Landung durfte ich noch einen Blick ins Cockpit werfen. Das war ein super Abschluss für dieses Wochenende am grössten Flughafen Europas.

Ich kann euch einen Ausflug an den Flughafen London Heathrow empfehlen! Ebenso das Hotel! Ich war sehr zufrieden und würde es wieder buchen, obwohl es zu den teuersten am Flughafen gehört.

Links

Fotos aus dem Renaissance London Heathrow Hotel
Fotos von der Myrtle Avenue

Renaissance London Heathrow Hotel

Spotterguide – London Heathrow

FRA 24.06.2017

Am Samstag, dem 24. Juni, ging es für mich das erste Mal nach Frankfurt! Warum gerade dann? Weil der Flughafen Frankfurt an diesem Wochenende den „Tag der Luftfahrt“ feierte. Dies mit einem Festgelände, direkt am Flughafen. Zu den Highlights gehörten eine Oldtimer Ausstellung, ein Airbus A380 und eine Boeing 737 von Lufthansa, diverse Stände und eine Tribüne, von welcher man gute Sicht auf die Piste hatte.
Weiterlesen »